Calendulae flos - Verwendete Pflanzenteile
Arzneipflanzen
Phytotherapie
 

Definition

Nach Ph. Eur. 9: Die ganzen oder geschnittenen, völlig erblühten, getrockneten und vom Blütenstandboden befreiten Einzelblüten der kultivierten, gefüllten Varietät von Calendula officinalis L.
 
Gehalt: mindestens 0.4% Flavonoide, berechnet als Hyperosid (C21H20O12; Mr 464.4) und bezogen auf die getrocknete Droge (Ph. Eur. 9, 2017).
 
Fremde Bestandteile: höchstens 5.0% Hüllkelchblätter und höchstens 2% fremde Bestandteile (Ph. Eur. 9, 2017).
 
Trocknungsverlust: höchstens 12.0%, mit 1.000 g pulverisierter Droge durch 2 Stunden langes Trocknen im Trockenschrank bei 105°C bestimmt (Ph. Eur. 9, 2017).
 
Asche: höchstens 10.0% (Ph. Eur. 9, 2017).
 
Extraktionsverfahren:
-Wasser (Aufguss; EMA, 2018; Wichtl, 2009)
-Ethanol 40-50% V/V (Flüssigextrakt; EMA, 2018)
-Ethanol 70-90% V/V (Tinktur; EMA, 2018)
-Pflanzenöl (z.B. Olivenöl) (Flüssigextrakt, EMA 2018)
-Gehärtetes Pflanzenfett (Vaseline) (Extrakt, EMA 2018)
 
Verfälschungen: kommen praktisch nicht vor (Wichtl, 2009).
 

Übliche Zubereitungen

Tee, zerkleinerte Droge, Pulver, Tinkturen, Flüssigextrakte, Tabletten, Kapseln, Gel, Salbe, Crème, Öl, Puder, Wundspray, Mundwasser, Zahnpasta, Wundtüchlein, Einreibemittel und Injektionslösung (Aichberger et al., 2012; Brendieck-Worm et al., 2015; Brendieck-Worm & Melzig, 2018; EMA, 2018; Klöarer et al., 2013; Pharmavista, 2019; Reichling et al., 2016; Teuscher et al., 2012; Wichtl, 2009).
 
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