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Zutreffende Spezies (Botanik)

Tussilago farfara L. - giftig
 

Toxizitätsgrad

Giftig + (Erläuterungen)
Ungiftig (Tussilago farfara Sorte 'Wien') bis schwach giftig (+) (Wildformen)
 

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Hauptwirkstoffe

Polyphenole, Flavonoide, evt. Pyrrolizidinalkaloide (sollen in schweizerischen Huflattichblättern nicht vorkommen).
 

Wirkungsmechanismen

Pyrrolizidinalkaloide werden in der Leber in Metaboliten umgewandelt, die irreversibel mit DNA und anderen Makromolekülen reagieren und zu einer kumulativen Schädigung der Leberzellen führen.
 
Veterinärtoxikologie

Letale Dosis

LDLo Rind: 1-2 mg Pyrrolizidinalkaloide/kg Körpergewicht/Tag
Chronische LD beim Rind: 2.5 mg Pyrrolizidinalkaloide/kg Körpergewicht für 18 Tage (Stegelmeier, 2004).
 

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Klinische Symptome

Leberschädigung, falls Pyrrolizidinalkaloide vorhanden sind (siehe unter Senecio sp.).
 

Therapie

Eine Behandlung der Vergiftung ist aussichtslos.
Sofortiges Absetzen des Pyrrolizidinalkaloid-haltigen Futters.
 
Literatur
-Didry N., Pinkas M., Torck M. & Dubreuil L. (1982) Sur la composition chimique et l'activité du tussilage. Ann pharm franç. 40(1), 75-80
-Flück H. & Jaspersen-Schib R. (1995) Unsere Heilpflanzen. 9. Auflage. Ott Verlag Thun, p. 163
-Teuscher E. & Lindequist U. (2010) Biogene Gifte. 3. Auflage. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH, Stuttgart, p. 591
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