Schefflera sp. - Toxine
Giftpflanzen
Giftpilze

Zutreffende Spezies (Botanik)

Schefflera actinophylla (Endl.) Harms - schwach giftig
Schefflera arboricola (Hayata) Merr. - schwach giftig
 

Toxizitätsgrad

Schwach giftig (+) (Erläuterungen)
 

Hauptwirkstoffe

Dicarbonsäuren: Oxalatekristalle und Oxalsäure (0.9-1.5%) (Frohne & Pfänder, 2004; Stowe et al., 1975).
Polyin: Falcarinol (Frohne & Pfänder, 2004; Teuscher & Lindequist, 2010).
 

Zielorgane

Schleimhaut des Magendarmtraktes; Nieren; Herz; Muskulatur; zentrales Nervensystem; Haut
 

Wirkungsmechanismus

-Calciumoxalatnadeln (Raphide) dringen in der Mund- und Rachenschleimhaut ein und führen zu Brennen und mechanischer Schädigung. Bei hohen Dosen oder chronischer Einnahme kommt es wegen Ausfällung des Blutkalziums durch die Oxalsäure zu Hypokalzämie und Schädigung der Nieren durch Kristallbildung in den Tubuli.
-Falcarinol kann eine Kontaktdermatitis verursachen (Teuscher & Lindequist, 2010).
 

Veterinärtoxikologie

Literatur

 
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