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Zutreffende Spezies (Botanik)

Illicium anisatum L. - sehr stark giftig
 

Toxizitätsgrad

Sehr stark giftig +++ (Erläuterungen)
 

Hauptwirkstoffe

Sesquiterpendilactone: Anisatin, Neoanisatin und Pseudoanisatin, in den Früchten (Teuscher & Lindequist, 2010; Wink et al., 2008).
 

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Zielorgane

Schleimhaut des Magendarmtraktes; ZNS; Herz
 

Wirkungsmechanismen

Anisatin ist ein nichtkompetitiver GABA-Rezeptor-Antagonist und bindet an GABA-Rezeptoren (Wink et al., 2008).
Nach der Aufnahme von Früchten oder Anisatin kommt es zu oralen und gastrointestinalen Reizerscheinungen, nach der Resorption zu ZNS-Symptomen mit zentralen Krämpfen sowie Arrhythmien (Wink et al., 2008).
 
Veterinärtoxikologie

Letale Dosis

LD50 Maus:0.7-1.0 mg Anisatin/kg Körpergewicht (Wink et al., 2008).
 

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Klinische Symptome

Salivaton, Vomitus, Diarrhoe, Arrhythmien, zentrale Krämpfe und Tod (Wink et al., 2008).
 

Therapie

Dekontamination / Symptomatische Therapie (siehe Notfalltherapie).
 
Literatur
-Teuscher E. & Lindequist U. (2010) Biogene Gifte. 3. Auflage. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH, Stuttgart, pp. 256-258
-Wink M., van Wyk B.-E. & Wink C. (2008) Handbuch der giftigen und psychoaktiven Pflanzen. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH, Stuttgart, p. 148
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