mdi-book-open-variant Impressum mdi-help Hilfe / Anleitung mdi-printer Webseite ausdrucken mdi-bookmark Bookmark der Webseite speichern mdi-magnify Suche & Index Toxikologie mdi-sitemap Sitemap CliniPharm/CliniTox-Webserver mdi-home Startseite CliniPharm/CliniTox-Webserver mdi-email Beratungsdienst: Email / Post / Telefon

Zutreffende Spezies (Botanik)

Echium vulgare L. - giftig
 

Toxizitätsgrad

Giftig + (Erläuterungen)
 

Hauptwirkstoffe

Pyrrolizidinalkaloide: Echinatin, Lycopsamin, Heliosupin, 12-Acetylheliosupin, Asperumin; Gehalt in der Pflanze: 0.14-0.25% (Teuscher & Lindequist, 2010).
 

Hinweis an unsere Besucherinnen / Besucher aus nicht-deutschsprachigen Ländern

Da die Zahl der Zugriffe aus Ihrem Land weniger als 1% der Gesamtzugriffe beträgt, wird Ihnen der Text unterhalb dieser Hinweisbox gemäss unserer Regel zur angemessenen Verwendung gratis zur Verfügung gestellt!
 
 

 

Zielorgane

Schleimhaut des Magendarmtraktes; Leber
 

Wirkungsmechanismen

-Mechanische Irritation von Haut und Schleimhaut durch die starren Borsten.
-Pyrrolizidinalkaloide: Bestimmend für den toxischen Effekt ist die totale Aufnahme der Pyrrolizidinalkaloide, egal über welchen Zeitraum die Alkaloide aufgenommen wurden. Die Auswirkungen einer Pyrrolizidin-Vergiftung sind kumulativ: Die Pyrrolizidinalkaloide werden in der Leber in Metaboliten umgewandelt, welche irreversibel mit der DNA und anderen Makromolekülen reagieren und zur Schädigung der Leberzellen führen, was auch viele Monate nach der Aufnahme der Alkaloid-haltigen Pflanzen zum Tode führen kann. Untersuchungen bei Schafen haben gezeigt, dass eine partielle Detoxifikation der Pyrrolizidinalkaloide in den Vormägen der Wiederkäuer erfolgt (Cheeke, 1994).
 
Veterinärtoxikologie

Letale Dosis

Unbekannt
 

Hinweis an unsere Besucherinnen / Besucher aus nicht-deutschsprachigen Ländern

Da die Zahl der Zugriffe aus Ihrem Land weniger als 1% der Gesamtzugriffe beträgt, wird Ihnen der Text unterhalb dieser Hinweisbox gemäss unserer Regel zur angemessenen Verwendung gratis zur Verfügung gestellt!
 
 

Klinische Symptome

Die akute Aufnahme kann zu Irritationen der gastrointestinalen Schleimhaut führen, die chronische zu Konditionsverlust infolge einer Leberschädigung.
 

Therapie

Dekontamination / Symptomatische Therapie (siehe Notfalltherapie)
 
Literatur
-Cheeke P.R. (1994) A review of the functional and evolutionary roles of the liver in the detoxification of poisonous plants, with special reference to pyrrolizidine alkaloids. Vet Human Toxicol. 36, 240-247
-Dietl W. & Jorquera M. (2003) Wiesen- und Alpenpflanzen. Agrarverlag, FAL Reckenholz, ISBN 3-7040-1994-1, pp. 328-330
-PubChem (2016) pubchem.ncbi.nlm.nih.gov
-Roth L., Daunderer M. & Kormann K. (1994) Giftpflanzen - Pflanzengifte. 4. Auflage. Nikol Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, Hamburg, pp. 317-318
-Teuscher E. & Lindequist U. (2010) Biogene Gifte. 3. Auflage. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH, Stuttgart, pp. 592-596
© 2024 - Institut für Veterinärpharmakologie und ‑toxikologie

Es kann keinerlei Haftung für Ansprüche übernommen werden, die aus dieser Webseite erwachsen könnten.