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Zutreffende Spezies (Botanik)

Solanum pseudocapsicum L. - giftig
 

Toxizitätsgrad

Giftig + (Erläuterungen)
 

Hauptwirkstoffe

Hauptalkaloid: Solanocapsin, und weitere Alkaloide. Solanin wird weder durch Trocknen noch Kochen abgebaut. Ein Abbau in der Silage ist nicht gesichert.
 

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Wirkungsmechanismen

Bei experimenteller intravenöser Verabreichung cardiale Depression, Krämpfe, Atemlähmung; Resorption bei oraler Aufnahme aber gering.
 
Veterinärtoxikologie

Letale Dosis

LD Kaninchen (i.p.):20-30 mg/kg Körpergewicht Solanin.
LD50 Maus (i.p.):32 mg/kg Körpergewicht Solanin.
LD50 Ratte (i.p.):75 mg/kg Körpergewicht Solanin.
 

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Klinische Symptome

Vomitus, Diarrhoe, Kolik.
 

Therapie

Dekontamination / Symptomatische Therapie (siehe Notfalltherapie)
 
Veterinärpathologie

Sektionsbefunde

In der Regel unspezifisch: Blutfülle der parenchymatösen Organe, besonders im Gehirn und in den Nieren, mitunter finden sich subseröse Blutungen, eine mehr oder weniger stark ausgeprägte Gastroenteritis, bei vorhandener Nierenschädigung auch Blutharnen. Bei chronischem Verlauf können exanthemische oder ödematöse Veränderungen an Schleimhäuten (Gastrointestinum, Vagina, Konjunktiven) vorliegen. Ödeme können auch in der Hals-, Perineal-, Skrotal- und Sakralregion ausgebildet sein.
 
Literatur
-Godet J.D. (1996) Giftige Zimmerpflanzen. Schweiz Samariterbund, Olten/Hallwag AG, Bern
-Hermann R. (1957) Handbuch der landwirtschaftlichen Versuchs- und Untersuchungsmethodik (Methodenbuch). Neumann Verlag, Radebeul und Berlin
-Kühnert M. (Hrsg.) (1991) Veterinärmedizinische Toxikologie. G. Fischer Verlag, Jena, pp. 418-419
-PubChem (2016) pubchem.ncbi.nlm.nih.gov
-Roth L., Daunderer M. & Kormann K. (1994) Giftpflanzen - Pflanzengifte. 4. Auflage. Nikol Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, Hamburg, pp. 665-666
-Spoerke D.G. Jr. & Smolinske S.C. (1990) Toxicity of houseplants. CRC Press, Inc., Florida (USA)
-Wiesner E. (1967) Ernährungsschäden der landwirtschaftlichen Nutztiere. G. Fischer Verlag, Jena
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