Ricinus communis - Toxine
Giftpflanzen
Giftpilze
 

Zutreffende Spezies (Botanik)

Ricinus communis L. - sehr stark giftig
 

Toxizitätsgrad

Sehr stark giftig +++ (Erläuterungen)
 

Hauptwirkstoffe

Ricin (Toxalbumin, hitzeempfindlich, fettunlöslich - daher nicht im Rizinusöl), eines der stärksten bekannten natürlichen Toxine, potentielle biologische Waffe. Das Extraktionsschrot der Ricinusbohne wird als biologischer Dünger eingesetzt. Das Ricin, welches im Extraktionsschrot enthalten ist, verliert die Toxizität erst nach dem Erhitzen; die Düngefähigkeit geht durch diesen Prozess nicht verloren.
 

Wirkungsmechanismen

Hemmung der Proteinsynthese: Massive Nekrosen im Magen-Darm-Trakt. Starke Schleimhautreizung, nach Resorption Aenderung der Syntheserate von essentiellen Enzymen, Schädigung von Niere und Leber.
 

Veterinärtoxikologie

Literatur

 
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