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Zutreffende Spezies (Botanik)

Helleborus viridis L. - sehr stark giftig
 

Toxizitätsgrad

Sehr stark giftig +++ (Erläuterungen)
 

Hauptwirkstoffe

Helleborin (Saponingemisch), Ranunculoside (Protoanemonin), Hellebrin (Herzglycosid vom Bufadienolidtyp). Toxine werden durch Trocknung und Lagerung nicht zerstört.
 

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Wirkungsmechanismen

Protoanemonin: Reizung der Schleimhaut von Maul und Verdauungstrakt, Schädigung der Niere beim Ausscheiden.
Hellebrin: Cardiotoxisch.
 
Veterinärtoxikologie

Toxische Dosis

Rind:250 g frische Wurzeln.
Tod von 5 Rindern innerhalb von 1-11 Tagen nach Aufnahme von ca. 500 g frischer Pflanzen.
 

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Klinische Symptome

Salivation, Vomitus, Diarrhoe, Kolik, Mydriasis, zentralnervöse Erregung, Lähmung, Digitalis-ähnliche Herzwirkung (Bradykardie, Herzrhythmusstörungen), Herzstillstand.
 

Therapie

Dekontamination / Symptomatische Therapie (siehe Notfalltherapie)
 
Veterinärpathologie

Sektionsbefunde

Petechien im gesamten Gastrointestinaltrakt und auf der Epiglottis; subepikardiale Ekchymosen; subendokardiale Hämorrhagien im linken Ventrikel; Nieren und Gehirn hell; Lungenödem.
 
Literatur
-Johnson C.T. & Routledge J.K. (1971) Suspected Helleborus viridis poisoning of cattle. Vet Rec. 89, 202
-Lorgue, G., Lechenet, J. & Rivière, A. (1987) Précis de toxicologie clinique vétérinaire. Editions du Point Vétérinaire, Maisons-Alfort (F)
-Roth L., Daunderer M. & Kormann K. (1994) Giftpflanzen - Pflanzengifte. 4. Auflage. Nikol Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, Hamburg, pp. 395-396
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