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Zutreffende Spezies (Botanik)

Narcissus pseudonarcissus L. - giftig
 

Toxizitätsgrad

Giftig + (Erläuterungen)
 

Hauptwirkstoffe

Alkaloide: Haemanthamin, Galanthin, Crinin, Galanthamin, Pluviin, Narcidin. Alkaloidgehalt der Zwiebel: bis zu 0,15% (bezogen auf das Frischgewicht).
Dicarbonsäuren: Oxalate.
 

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Zielorgane

Schleimhaut des Magendarmtraktes; zentrales und peripheres Nervensystem
 

Wirkungsmechanismen

Lokal entzündungserregend, löst nach Resorption zentralnervöse Störungen aus, cholinerge Wirkung.
-Die Schleimhäute werden lokal irritiert.
-Galanthamin ist ein peripher und zentral wirksamer, reversibler, spezifischer Hemmstoff der Acetlycholinesterase (AChE).
 
Veterinärtoxikologie

Letale Dosis

Hund:15 g frische Zwiebel.
 

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Klinische Symptome

Vomitus, Diarrhoe, Kolik, Schweissausbruch, Herzrhythmusstörungen, Ataxie, Krämpfe, Zittern, Bradykardie, Hypotonie. Todesfälle bei Hund und Rind beschrieben.
 

Therapie

Dekontamination / Symptomatische Therapie (siehe Notfalltherapie).
Atropin bei Bradykardie.
 
Literatur
-Cooper M.R., Johnson A.W. & Dauncey E.A. (2003) Poisonous plants and fungi. 2nd edition. TSO (The Stationery Office), London (GB)
-Liebenow H. & Liebenow K. (1993) Giftpflanzen - Vademekum für Tierärzte, Landwirte und Tierhalter. G. Fischer Verlag, Jena
-Lorgue G., Lechenet J. & Rivière A. (1987) Précis de toxicologie clinique vétérinaire. Editions du point vétérinaire, Maisons-Alfort (F)
-PubChem (2016) pubchem.ncbi.nlm.nih.gov
-Roth L., Daunderer M. & Kormann K. (1994) Giftpflanzen - Pflanzengifte. 4. Auflage. Nikol Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, Hamburg, pp. 506-508
-Spoerke D.G. Jr. & Smolinske S.C. (1990) Toxicity of houseplants. CRC Press, Inc., Florida (USA)
-Teuscher E. & Lindequist U. (2010) Biogene Gifte. 3. Auflage. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH, Stuttgart, pp. 517-523
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