| ● | Aconitum anthora L. - sehr stark giftig |
| ● | Aconitum carmichaelii Debeaux - sehr stark giftig |
| ● | Aconitum lycoctonum L.s.l./L.s.str. - sehr stark giftig |
| ● | Aconitum napellus aggr. - sehr stark giftig |
| ● | Aconitum variegatum L.s.l. - sehr stark giftig |
| - | Hauptalkaloide: Aconitin, Mesaconitin, Hypaconitin. |
| - | Nebenalkaloide: N-Desethylaconitin, Oxoaconitin, 14-Acetylneolin, Aconosin, Hokbusin A und Senbusin C. |
| - | Hauptalkaloid: Magnoflorin u.a. |
Hinweis an unsere Besucherinnen / Besucher aus nicht-deutschsprachigen LändernDa die Zahl der Zugriffe aus Ihrem Land weniger als 1% der Gesamtzugriffe beträgt, wird Ihnen der Text unterhalb dieser Hinweisbox gemäss unserer Regel zur angemessenen Verwendung gratis zur Verfügung gestellt! |



| - | Die Haut und die Schleimhäute werden lokal gereizt, was sich primär mit Brennen äussert. Im Maul und Pharynx kommt es zudem zu einer gesteigerten Salivation und Dysphagie. Grössere Mengen führen zu einer Gastroenteritis mit Vomitus, kolikartigen Abdominalschmerzen und hämorrhagischer Diarrhoe. Zudem kommt es bei der Ausscheidung zu einer Nierenreizung. |
| - | Im zentralen und peripheren Nervensystem werden die sensiblen und motorischen Nervenendigungen bzw. Zentren zuerst erregt und dann gelähmt, was sich mit Parästhesien im Mund, später mit Parästhesien an den Extremitäten und am ganzen Körper äussert. Dann folgen ein Kältegefühl, Ataxie, Adynamie und Konvulsionen, selten folgt ein Koma mit Dyspnoe und schliesslich eine Atemlähmung. |
| - | Im Gehirn wird im Speziellen der ventromediale Nucleus des Hypothalamus aktiviert, der unter anderem für die Regelung der Energie-Balance und der cardiovasculären Funktionen zuständig ist. Es kommt zu einer Hypotension, Bradykardie und Arrhythmien. Die Arrhythmien sind zum Teil auch durch einen anticholinergen Effekt, vermittelt durch den Nervus vagus, und durch einen positiv inotropen Effekt (Steigerung der Kontraktionskraft) bedingt. Es kann zum Herzstillstand kommen. |
| LD Pferd p.o.: | 300-500 g frische Wurzeln/Tier, 1 kg frische Blätter/Tier; 4 µg Aconitin/kg Körpergewicht (Kühnert, 1991); 300-400 g getrocknete Wurzelknollen/Tier (Humphreys, 1988). |
| TD Pferd p.o.: | 200-400 g frische Pflanzen/Tier (Lorgue et al., 1987). |
| LD Hund p.o.: | 5 g getrocknete Wurzelknollen/Tier (Humphreys, 1988; Kühnert, 1991); 7.5 mg Aconitin/kg Körpergewicht (Kühnert, 1991). |
| TD Hund p.o.: | 2-5 g getrocknete Pflanzen/Tier (Lorgue et al., 1987). |
| LD50Maus p.o.: | 1.8 mg Aconitin/kg Körpergewicht, 1.9 mg Mesaconitin/kg Körpergewicht (Teuscher & Lindequist, 1994). |
| LD50Maus i.v.: | 0.12 mg Aconitin/kg Körpergewicht, 0.10 mg Mesaconitin/kg Körpergewicht (Teuscher & Lindequist, 1994). |
| LD50Maus i.p.: | 0.38 mg Aconitin/kg Körpergewicht, 0.213 mg Mesaconitin/kg Körpergewicht (Teuscher & Lindequist, 1994). |
| LD50Maus s.c.: | 0.27 mg Aconitin/kg Körpergewicht, 0.204 mg Mesaconitin/kg Körpergewicht (Teuscher & Lindequist, 1994). |
Hinweis an unsere Besucherinnen / Besucher aus nicht-deutschsprachigen LändernDa die Zahl der Zugriffe aus Ihrem Land weniger als 1% der Gesamtzugriffe beträgt, wird Ihnen der Text unterhalb dieser Hinweisbox gemäss unserer Regel zur angemessenen Verwendung gratis zur Verfügung gestellt! |
| - | Reizung bzw. Entzündung der Schleimhäute des Verdauungstraktes |
| - | Blutstauung in den grossen Parenchymen (Leber, Milz, Niere, Pankreas) |
| - | Ödeme und eventuell Schaumbildung im Respirationssystem (Erstickungssymptom). |
| - | Chan T.Y. (2012) Aconite poisoning following the percutaneous absorption of Aconitum alkaloids. Forensic Sci Int 223, 25-27 |
| - | Cooper M.R., Johnson A.W. & Dauncey E.A. (2003) Poisonous plants and fungi. 2nd edition. The Stationery Office, London, pp. 89-90 |
| - | Humphreys D.J. (1988) Veterinary toxicology. 3rd edition. Baillière Tindall, London (GB), p. 213 |
| - | Kühnert M. (Hrsg.) (1991) Veterinärmedizinische Toxikologie. G. Fischer Verlag, Jena, pp. 424-425 |
| - | Liebenow H. & Liebenow K. (1993) Giftpflanzen - Vademekum für Tierärzte, Landwirte und Tierhalter. G. Fischer Verlag, Jena, pp. 171-173 |
| - | Lorgue G., Lechenet J. & Rivière A. (1987) Précis de toxicologie clinique vétérinaire. Éditions du Point Vétérinaire, Maisons-Alfort, pp. 30-31 |
| - | PubChem (2016) pubchem.ncbi.nlm.nih.gov |
| - | Teuscher E. & Lindequist U. (2010) Biogene Gifte. 3. Auflage. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH, Stuttgart, pp. 699-709 |
| - | Zhang Y., Zong X., Wu J.L., Liu Y., Liu Z., Zhou H., Liu L. & Li N. (2020) Pharmacokinetics and tissue distribution of eighteen major alkaloids of Aconitum carmichaelii in rats by UHPLC-QQQ-MS. J Pharm Biomed Anal 185, 1-9 |
Es kann keinerlei Haftung für Ansprüche übernommen werden, die aus dieser Webseite erwachsen könnten.