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Eigenschaften

Luprostiol ist ein synthetisches Analog des Prostaglandin F mit ausgeprägter luteolytischer Wirkung. In der Veterinärmedizin werden überwiegend synthetische PGF-Analoga, aber auch originäres PGF als Arzneimittel verwendet. Die synthetischen PGF-Analoga haben eine längere Halbwertszeit, eine höhere Spezifität und damit auch geringere Nebenwirkungen als originäres PGF (Aurich 2002a; EMEA 1997h; FDA 1990a).
 
Die wichtigsten pharmakologischen Effekte von Luprostiol entsprechen denen von Prostaglandin F2alpha, sie sind jedoch unterschiedlich stark ausgeprägt:
 
 -Der luteolytische Effekt ist in Ratten 10-fach, Hamstern 15 - 30-fach und bei Rindern doppelt so gross wie der von PGF (EMEA 1997h)
  
 -Bei Rindern ist die spasmogene Wirkung auf die Uterusmuskulatur analog zum PGF ebenfalls abhängig vom Zyklusstadium. Der grösste Anstieg der Kontraktilität erfolgt im Diöstrus (195%) und im Proöstrus (154%). Die kontraktilitätsfördernde Wirkung ist insgesamt etwas schwächer als diejenige des originären PGF, hält jedoch etwas länger an (Stolla 1990a).
  
 -Die spasmogene Wirkung von Luprostiol auf den Uterus von Ratten ist 5-fach stärker als diejenige von PGF (EMEA 1997h)
 

Wirkmechanismus

Genauere Informationen zum Wirkmechanismus siehe Pharmakologie Prostaglandin F2alpha.
© {{ new Date().getFullYear() }} - Institut für Veterinärpharmakologie und ‑toxikologie

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