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Eigenschaften

Minocyclin besitzt im Vergleich zu anderen Tetracyclinen eine bessere Aktivität gegen penicillinase-resistente Stämme von Staph. aureus (Riviere 1995c). Weiterhin ist es aktiv gegen Acinetobacter und Enterobacteriaceen (McEvoy 1992a).
 

Wirkungsmechanismus

Minocyclin verfügt über einen vergleichbaren Wirkungsmechanismus wie Tetracyclin.
 

Knorpel und Knochen

Im Gegensatz zu Tetracyclin hemmen Minocyclin und Doxycyclin in hohen Konzentrationen die Proteoglykanvermehrung. In Epiphysenfugen kann es sich in Form von Chelaten ablagern und das Wachstum beeinträchtigen. Diese Komplexe haben keine antimikrobielle Aktivität mehr. Im Zahnschmelz führt Minocyclin durch Einlagerungen zu Gelbfärbungen (Hayashi 1998a; Steinmeyer 1998a; McEvoy 1992a; Rosin 1998a).
 

Resistenzen

Die Resistenzmechanismen sind ähnlich wie bei Tetracyclin.
 
Streptokokken von Rindern, Schweinen und Geflügel sind resistent gegenüber Minocyclin und Tetracyclin (Soedarmanto 1995a; Sachde 1997a).
 
Bei Kaninchen sind Minocyclin und Doxycyclin gegen Encephalitozoon cuniculi unwirksam. Die notwendige Konzentration wäre toxisch Fibroblasten (Beauvais 1994a).
© {{ new Date().getFullYear() }} - Institut für Veterinärpharmakologie und ‑toxikologie

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