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Anwendungssicherheit

Aufgrund der hohen Wirkungspotenz darf Carbachol nicht intravenös verabreicht werden (Löscher 2003b).
 

Akute Toxizität

Aufgrund der hohen Wirkungspotenz kann eine Überdosierung leicht auftreten. Es kommt zu einer Verstärkung der muskarinergen und nikotinergen Wirkung. Die nikotinergen Rezeptoren der neuromuskulären Endplatte werden erregt, was zu Muskelfaszikulationen und bei sehr hohen Dosen zu Lähmungserscheinungen führen kann. Es können Atembeschwerden durch Bronchonkonstriktion und ‑sekretion auftreten (Löscher 2003b). Nach intraperitonealer Verabreichung von 2 mg/kg Carbachol bei Ratten sterben die Tiere in weniger als 15 Minuten (Brodeur 1964a).
 

LD50

Maus:oral 15 mg/kg
i.v. 0,3 mg/kg (O'Neil 2001a)
  
Ratte:intraperitoneal 2 mg/kg (Brodeur 1964a)
 

Therapie bei Überdosierung

Antidot ist Atropin (Löscher 2003b; Brown 2001a); bei schweren kardiovaskulären Effekten oder Bronchokonstriktionen sollte zusätzlich Adrenalin verabreicht werden (Brown 2001a).
© {{ new Date().getFullYear() }} - Institut für Veterinärpharmakologie und ‑toxikologie

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