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Cryptosporidium cuniculus, Cryptosporidium parvum, Cryptosporidium ubiquitum

Wichtige Grundlagen

Es handelt sich um eine Zoonose.
Es gibt bis heute keine wirksame Therapie gegen Cryptosporidien. Infektionen sind meist selbstlimitierend, können jedoch vor allem bei neugeborenen und immungeschwächten Tieren einen schweren bis letalen Verlauf nehmen. Für den Behandlungserfolg ist eine gute symptomatische Therapie zentral, mit Infusionen (intravenös) und wenn nötig parenteraler Ernährung sowie Plasma.


Tipp

Eine antiparasitäre Behandlung sollte nur nach einem Parasitennachweis erfolgen. Das Parasitenmanagement soll auf die Herde individuell abgestimmt werden, unter Berücksichtigung von Haltungsstrukturen und Herdenzusammensetzung. Der/die für das Parasitenmanagement zuständige Tierarzt/-ärztin sollte über detaillierte Kenntnisse zur epidemiologischen Situation im Bestand verfügen.

 
Empfohlene Antiparasitika

Es wird empfohlen symptomatisch zu therapieren. Nur bei gravierenden Bestandesproblemen sollen Antiparasitika angewendet werden.

Bitte beachten Sie die jeweiligen Hinweise zu den besonderen Vorsichtsmassnahmen für die Entsorgung nicht verwendeter Tierarzneimittel oder bei der Anwendung entstehender Abfälle in der Arzneimittelinformation des verwendeten Präparates.

 
Weitere Massnahmen
  • Vermeiden der Futteraufnahme vom Stallboden
  • Regelmässige mechanische Reinigung (z.B. mit einem Dampfstrahlgerät) und Desinfektion des Stalles
  • Mindestens 1 × pro Woche, besser 1 × täglich Kot auf der Weide aufsammeln
  • Regelmässig Körpergewicht kontrollieren (mittels Wägen oder Körperkonditionsbeurteilung)
  • Regelmässige Kotuntersuchungen: Einzel- und/oder Sammelkotproben zwei- bis viermal pro Jahr
  • Quarantänemassnahmen bei Neuzugängen: Immer Kotuntersuchung und Behandlung mit Erfolgskontrolle bevor Tiere in den Bestand integriert werden
 
© {{ new Date().getFullYear() }} - Institut für Veterinärpharmakologie und ‑toxikologie

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