Es handelt sich um eine Zoonose.
Es gibt bis heute keine wirksame Therapie gegen Cryptosporidien. Infektionen sind meist selbstlimitierend, können jedoch vor allem bei neugeborenen und immungeschwächten Tieren einen schweren bis letalen Verlauf nehmen. Für den Behandlungserfolg ist eine gute symptomatische Therapie zentral, mit Infusionen (intravenös) und wenn nötig parenteraler Ernährung sowie Plasma.
Eine antiparasitäre Behandlung sollte nur nach einem Parasitennachweis erfolgen. Das Parasitenmanagement soll auf die Herde individuell abgestimmt werden, unter Berücksichtigung von Haltungsstrukturen und Herdenzusammensetzung. Der/die für das Parasitenmanagement zuständige Tierarzt/-ärztin sollte über detaillierte Kenntnisse zur epidemiologischen Situation im Bestand verfügen.
Es wird empfohlen symptomatisch zu therapieren. Nur bei gravierenden Bestandesproblemen sollen Antiparasitika angewendet werden.
Bitte beachten Sie die jeweiligen Hinweise zu den besonderen Vorsichtsmassnahmen für die Entsorgung nicht verwendeter Tierarzneimittel oder bei der Anwendung entstehender Abfälle in der Arzneimittelinformation des verwendeten Präparates.
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