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Sarcoptes scabiei var. ovis, Sarcoptes scabiei var. rupicaprae

Wichtige Grundlagen
  • Die oben genannten Sarcoptes spp. sind zoonotisch und können auf den Menschen übertragen werden und die sogenannte Pseudoscabies verursachen.
  • Zum Eigenschutz sollten beim Kontakt zu räudigen Tieren Handschuhe getragen werden.
 
Empfohlene Antiparasitika

1. Wahl

    • Anwendung / Dosierung: 0,2 mg/kg KGW, s.c., 2 Injektionen im Abstand von 14 Tagen
    • Anwendung / Dosierung: 0,2 mg/kg KGW, i.m., nötigenfalls 2. Injektion nach 14 Tagen
    • Anwendung / Dosierung: 0,2 mg/kg KGW, s.c., Wiederholung nach 10 Tagen
    • Anwendung / Dosierung: Ganzkörperbehandlung mit 0,05% - 0,1%iger Lösung (500 - 1000 mg/l), Bade-, Wasch- oder Sprühbehandlung, Wiederholung nach 7 - 14 Tagen

 

2. Wahl

    • Anwendung / Dosierung: 0,5 mg/kg KGW, Pour-on, einmalig
    • Anwendung / Dosierung: 0,05%ige Lösung (500 mg/l) als Tauchbad, einmalig
    • Anwendung / Dosierung: 2 mg/kg KGW, Pour-on, einmalig


Bitte beachten Sie die jeweiligen Hinweise zu den besonderen Vorsichtsmassnahmen für die Entsorgung nicht verwendeter Tierarzneimittel oder bei der Anwendung entstehender Abfälle in der Arzneimittelinformation des verwendeten Präparates.

 
Weitere Massnahmen
  • Schafe, bei denen Räudeverdacht besteht, sollten bis zur endgültigen Diagnose und Beendigung der Behandlung isoliert werden.
  • Stallungen und Fahrzeuge sowie Stallgeräte, in welchen sich Tiere mit Räudebefall aufgehalten haben, beziehungsweise mit welchen räudepositive Tiere in Kontakt waren, müssen gründlich mit einem Dampfstrahlreiniger gereinigt werden. Anschliessend sollte eine Desinfektion mit einem Akarizid wie Phoxim folgen.
  • Prophylaxe
    • Vor allem die Einschleppung von Milben in räudefreie Bestände sollte verhindert werden. Daher sollten neu zugekaufte Tiere vor der Integration in die Herde in Quarantäne gehalten, untersucht und, wenn nötig, behandelt werden.
    • Auch sollte der Tiertransport und der Personenverkehr überwacht und beispielsweise bei der Alpung die Durchmischung von räudefreien- mit räudepositiven Herden verhindert werden.
 
© {{ new Date().getFullYear() }} - Institut für Veterinärpharmakologie und ‑toxikologie

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