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Anwendungssicherheit
Oral und parenteral verabreichtes Natriumbicarbonat kann insbesondere bei hohen Dosen zu Hypernatriämie und einer Volumenüberladung des Kreislaufs führen. Besondere Vorsicht ist bei Patienten mit kongestivem Herzversagen oder akuter Niereninsuffizienz angezeigt (Plumb 1999a).
Akute Toxizität
Überdosierung führt zu einer Alkalose, zu Hypernatriämie, Hypokaliämie und hypocalcämischer Tetanie. Durch die Verschlechterung der HbO2-Dissoziation entsteht eine Gewebshypoxie. Eine paradoxe ZNS-Azidose kann zu Atemstillstand führen (Ungemach 1999a). Eine schwerwiegende Alkalose mit übermässiger Erregbarkeit oder Tetanie kann insbesonders nach einer Überdosierung oder nach zu schneller Verabreichung auftreten. Die Dosierung sollte sorgfältig geprüft und der Patient bezüglich Elektrolyten und Säure/Basenhaushalt überwacht werden (Plumb 1999a). Durch die korrosive Wirkung im oberen Gastrointestinaltrakt kann es zu Vomitus, Kolik und Diarrhö, mit nachfolgender Erschöpfung und Todesfällen kommen. Die Natriumbicarbonatintoxikation äussert sich mit Durst, schweren abdominalen Schmerzen und Gastroenteritis (Humphreys 1988a).