Dosierung - allgemein

Bezüglich der Grundregeln zur Dosierung und Anwendung der Glukokortikoide (GK) wird auf Glukokortikoide - Dosierung verwiesen.
 
Für jede GK-Therapie - ausser für die Substitution bei einer Nebennierenrindeninsuffizienz (NNR-Insuffizienz) - sollten folgende Grundsätze eingehalten werden (MacDonald 2000a; Plumb 2002a):
 
-eine möglichst kurze Therapiedauer einhalten
-die GK individuell nach Schweregrad, Art und Verlauf der Erkrankung sowie nach dem Ansprechen des Patienten dosieren.
 
Dexamethason als Kristallsuspension sollte wegen der langen Wirkungsdauer nur einmalig angewendet werden (Ungemach 2003a).
 

Pferd

Zur Therapie von Augenkrankheiten werden beim Pferd 0,1%ige Dexamethasonnatriumphosphat-Augentropfen oder ‑Suspensionen verwendet. Um adäquate Wirkstoffspiegel zu erreichen, wird eine Applikation alle 3 - 8 Stunden empfohlen (Robinson 1997a).
 
Die Anwendung von Dexamethason sollte wegen Dopinggefahr vor Wettkämpfen eingestellt werden (Allen 1993a).
 

Hund

Dexamethasonnatriumphosphat wird zur Initialbehandlung der akuten Addisonkrise beim Hund vorgeschlagen. Die Vorteile sind:
-der schnelle Wirkungseintritt bei intravenöser Injektion und
-keine Interaktion mit der Cortisolmessung nach dem ACTH-Stimulationstest (Dexamethason wird im Gegensatz zu Hydrocortison und Prednisolon/Prednison nicht mit Cortisol mitgemessen) (Lathan 2005a).
 

Nager

Bei kleinen Nagern ist beim Gebrauch von Dexamethason Vorsicht geboten, da es schnell zu Überdosierungen kommen kann. Neben immunsuppressiven Nebenwirkungen können gastrointestinale Irritationen und Ulzerationen beobachtet werden. Es wird empfohlen die Behandlung mit einer tiefen Dosierung zu beginnen, und falls nötig, langsam zu steigern (Allen 2005a).
 

Vögel

Glukokortikoide sollten nur in Kombination mit Antibiotika verabreicht werden (Kaleta 1999a; Pieper 1992a). Aufgrund der potentiellen Nephrotoxizität bei Vögeln ist eine längere Applikationsdauer als 3 Tage kontraindiziert (Pieper 1992a).
 

Reptilien

Glukokortikoide führen bei Reptilien zu einer starken Immunsuppression, schon nach kurzer Zeit können Sekundärinfektionen auftreten (Jenkins 1991b).
 

Dosierung - speziell

Hilfe: Masseinheiten und Umrechnungen
 
Katze - Dexamethason
intraartikulär

Entzündungshemmung im Bereich von Gelenken

-0,4 - 2 mg pro Gelenk (Ungemach 2003a)
intramuskulär

ZNS-Ödem/Trauma (auch Neoplasien und Blutungen)

-2,5 - 5 mg/kg; Hunde und Katzen können 2 - 6 × täglich behandelt werden (Braughler 1982a; Hall 1982a; Hankes 1985a).
 

Übrige Indikationen

-0,1 - 0,25 mg/kg (Ungemach 2003a)
-0,07 - 0,1 mg/kg 1 × täglich bis 1 × jeden zweiten Tag (Kraft 2003a)
intravenös

Schock

-4 - 8 mg/kg möglichst früh im Schockgeschehen; umstritten, ob Wiederholung der Therapie notwendig (Behrend 1997a)
-2 - 5 (bis 8) mg/kg langsam i.v. (Kraft 1998a; Kraft 2003a; Morgan 1991b)
-4 - 8 mg/kg; die positive Wirkung der GK ist umso besser, je früher die Applikation im Schockgeschehen erfolgt (Feldmann 1996a).
-2 - 4 mg/kg als einmalige Applikation (Mischke 2003a)
-2 mg/kg (Oechtering 2003a)
-2 - 5 mg/kg langsam i.v., evtl. nach 8 - 12 Stunden wiederholen (Ungemach 2003a)
 

Allergische Reaktionen

-0,1 - 0,5 mg/kg alle 4 bis 8 Stunden (Morgan 1991b)
 

ZNS-Ödem/Trauma (auch Neoplasien und Blutungen)

-2 mg/kg; Initialtherapie eines ZNS-Ödems (Morgan 1991b; Kornberg 2001a) (weiter mit s.c. Applikation, siehe dort)
-2,5 - 5 mg/kg; Hunde und Katzen können 2 - 6 × täglich behandelt werden (Braughler 1982a; Hall 1982a; Hankes 1985a).
-2 - 5 mg/kg (Kraft 1998a)
 

"Kippfenstersyndrom"

-2 mg/kg; möglichst frühzeitig mit Therapie beginnen; alternativ 25 mg/kg Methylprednisolon i.v. (Jaggy 2003a)
 

Immunhämolytische Anämie

-2 - 5 mg/kg 2 × täglich, Dosis langsam ausschleichen; bei unbefriedigender Wirkung Kombination mit anderen Immunsuppressiva (Cyclophosphamid, Vincristin, Cyclosporin) erforderlich (Mischke 2003a)
 

Erythroblastopenie

-1 - 2 mg/kg 2 × täglich; wird inital mit Cyclosporin kombiniert (Mischke 2003a).
 

Niedrig-dosierter Dexamethason-Suppressionstest

-0,01 mg/kg; führt bei gesunden Katzen über einen Zeitraum von mindestens 8 Stunden zur Erniedrigung der Plasmacortisolkonzentration auf bis zu nicht mehr messbare Werte; bei den bisher beschriebenen Katzen mit klinischem Verdacht auf Hyperadrenokortizismus, war die Suppression der Cortisolsekretion unzureichend (Reusch 2003a).
-0,015 mg/kg; wird an anderer Stelle für eine mindestens 8 Stunden dauernde Suppression der Cortisolsekretion vorgeschlagen (Peterson 1988c).
 

Hoch-dosierter Dexamethason-Suppressionstest

-0,1 mg/kg; Cortisolbestimmung 4 Stunden nach der Injektion; Differenzierung zwischen hypophysenabhängigen Hyperadrenokortizismus und funktionellem Nebennierenrindentumor: Abfall der Cortisolkonzentration um mehr als 50% des Basalwertes (Bestimmung unmittelbar vor Injektion) gilt als diagnostisch für einen hypophysenabhängigen Hyperadrenokortizismus (Reusch 2003a).
 

Chemotherapie verschiedener Neoplasien

-2 - 6 mg/m2 alle 24 - 48 Stunden; gilt für: Lymphosarkom, akute lymphatische Leukämie und Mastzelltumor (Fidel 2003a)
 

Übrige Indikationen

-0,1 - 0,25 mg/kg (Ungemach 2003a)
-0,07 - 0,1 mg/kg 1 × täglich bis 1 × jeden zweiten Tag (Kraft 2003a)
konjunktival

Entzündungshemmung im Bereich der Augen

-1 Tropfen Dexamethason-Lösung (0,1%): alle 6 - 24 Stunden (Miller 1995b)
-Dexamethason-Salbe (0,05%): alle 6 - 24 Stunden (Miller 1995b)
oral

Immunsuppression

-1 - 2 mg/kg 1 × täglich bis 1 × jeden zweiten Tag (Kraft 1998a)
 

Pemphigus-Komplex

-0,1 - 0,2 mg/kg 2 × täglich; Standard-Therapie mit Prednisolon bzw. Prednison (Roosje 2003a)
 

Idiopathische feline miliare Dermatitis (Allternativtherapie)

-1 mg/kg 1 × täglich für 7 Tage, dann 1 mg/kg 2 × in der Woche; möglicherweise werden zusätzlich Progestagene benötigt (Plumb 2002a).
 

ZNS-Ödem/Trauma (auch Neoplasien und Blutungen)

-2,5 - 5 mg/kg; Hunde und Katzen können 2 - 6 × täglich behandelt werden (Braughler 1982a; Hall 1982a; Hankes 1985a).
 

Langzeittherapie der felinen allergischen Bronchitis

-0,25 mg/kg 1 - 3 × täglich; sobald sich der Patient stabilisiert hat, sollte Dosis reduziert werden; Therapie während 1 - 2 Monaten nach Verschwinden der klinischen Symptome fortsetzen (Plumb 2002a)
 

Chemotherapie verschiedener Neoplasien

-2 - 6 mg/m2 alle 24 - 48 Stunden; gilt für: Lymphosarkom, akute lymphatische Leukämie und Mastzelltumor (Fidel 2003a)
 

Übrige Indikationen

-0,05 mg/kg 1 × täglich (Ungemach 2003a)
-0,07 - 0,1 mg/kg 1 × täglich bis 1 × jeden zweiten Tag (Kraft 2003a)
subkutan

Chemotherapie verschiedener Neoplasien

-2 - 6 mg/m2 alle 24 - 48 Stunden; gilt für: Lymphosarkom, akute lymphatische Leukämie und Mastzelltumor (Fidel 2003a)
 

Allergische Reaktionen

-0,1 - 0,5 mg/kg alle 4 bis 8 Stunden (Morgan 1991b)
 

ZNS-Ödem/Trauma (auch Neoplasien und Blutungen)

-1 mg/kg 3 - 4 × täglich nach intravenöser Initialtherapie; ausschleichen der Dosis (Morgan 1991b)
 

Immunbedingte und erworbene Thrombozytopenie

-0,25 - 0,3 mg/kg 1 × (i.v. auch möglich), dann 0,1 - 0,15 mg/kg (p.o. auch möglich) 2 × täglich für 7 Tage; orale Therapie für 3 Wochen, Dosis alle 5 - 7 Tage um die Hälfte reduzieren; schliesslich Übergang zur alternierenden Therapie mit Prednisolon (Plumb 2002a; Morgan 1991b)
Katze - Dexamethasonisonicotinat
intramuskulär

Entzündungen im Bereich des Bewegungsapparates

-0,125 - 0,5 mg/kg; kann während 3 - 5 Tagen wiederholt werden (Plumb 2002a)
Katze - Dexamethasonnatriumphosphat
intravenös

Endotoxischer oder septikämischer Schock

-5 mg/kg (Plumb 2002a)
 

Notfallbehandlung des felinen Asthmas

-1 mg/kg (Plumb 2002a)
Hund - Dexamethason
intraartikulär

Entzündungshemmung im Bereich von Gelenken

-0,4 - 2 mg pro Gelenk (Ungemach 2003a)
intramuskulär

ZNS-Ödem/Trauma (auch Neoplasien und Blutungen)

-2,5 - 5 mg/kg; Hunde und Katzen können 2 - 6 × täglich behandelt werden (Braughler 1982a; Hall 1982a; Hankes 1985a).
 

Übrige Indikationen

-0,1 - 0,25 mg/kg (Ungemach 2003a)
-0,07 - 0,1 mg/kg 1 × täglich bis 1 × jeden zweiten Tag (Kraft 2003a)
intravenös

Schock allgemein

-4 - 8 mg/kg möglichst früh im Schockgeschehen; umstritten, ob Wiederholung der Therapie notwendig (Behrend 1997a)
-2 - 5 (bis 8) mg/kg langsam i.v. (Kraft 1998a; Kraft 2003a; Morgan 1991b)
-2 - 4,4 mg/kg (Suter 2001a)
-2 - 5 mg/kg langsam i.v., evtl. nach 8 - 12 Stunden wiederholen (Ungemach 2003a)
 

Hämorrhagischer Schock

-4 - 8 mg/kg; die positive Wirkung der GK ist umso besser, je früher die Applikation im Schockgeschehen erfolgt (Feldmann 1996a)
-5 mg/kg (Ferguson 1978b; Dietzman 1970a)
 

Allergische Reaktionen

-0,1 - 0,5 mg/kg alle 4 bis 8 Stunden (Morgan 1991b)
 

ZNS-Ödem/Trauma (auch Neoplasien und Blutungen)

-2 mg/kg; Initialtherapie eines ZNS-Ödems (Morgan 1991b; Kornberg 2001a) (weiter mit s.c. Applikation, siehe dort)
-2 - 3 mg/kg; Initialtherapie eines Rückenmarktraumas bzw. einer -entzündung (Kornberg 2001a) (weiter mit s.c. Applikation, siehe dort)
-2,5 - 5 mg/kg; Hunde und Katzen können 2 - 6 × täglich behandelt werden (Braughler 1982a).
-2 - 5 mg/kg (Kraft 1998a)
-2 mg/kg alle 8 Stunden für 2 Tage (gleichzeitig Magenschutztherapie) (Kornberg 2001b)
-2 mg/kg bei frischem Ödem nach Trauma sofort i.v.; Wiederholung nach 4 - 6 Stunden; anschliessend 0,25 mg/kg (i.v. oder i.m.) alle 8 - 12 Stunden (Arndt 2000a)
-0,25 - 2 mg/kg alle 6 Stunden für die palliative Therapie intrakranialer Tumoren (Plumb 2002a)
 

Hydrozephalus bei Zwergrassen ("toy breed dogs")

-0,25 mg/kg 3 - 4 × täglich; schliesslich Dosis langsam über 2 - 4 Wochen reduzieren (Plumb 2002a)
 

Sterileitrige Meningitis/Arteriitis (Steroid Responsive Meningitis)

-1 - 2 mg/kg als Initialtherapie; gefolgt von 1 - 2 mg/kg Prednisolon p.o. 2 × täglich über 7 - 10 Tage, dann 1 × jeden 2. Tag; Dosierung über Wochen bis Monate ausschleichen (Arndt 2000a).
 

Akute Episode oder klinische Verschlechterung bei der zervikalen Spondylopathie

-2,2 mg/kg; einmalige Behandlung; nach 6 - 8 Stunden 1 mg/kg s.c. 2 × täglich für einen Tag; schliesslich 0,1 mg/kg s.c. oder p.o. 2 × täglich für 3 - 5 Tage (Plumb 2002a)
 

Als Zusatztherapie beim Status epilepticus

-2 mg/kg als Initialtherapie; Wiederholung der Therapie in 6 - 8 Stunden mit 1 mg/kg (Plumb 2002a)
 

Immunbedingte Thrombozytopenie

-0,2 mg/kg als Einzeldosis bei kritischen Patienten (Mackin 1998a)
 

Erworbene Thrombozytopenie

-0,25 - 0,3 mg/kg als Initialtherapie (s.c. oder i.v. auch möglich); weiter s.c. oder p.o. (Plumb 2002a)
 

Dexamethason-Suppressionstest

siehe Dexamethason - Indikationen
 

Endotoxämie sekundär zur Magendilatation bzw. Magendrehung

-5 mg/kg langsam injizieren (Plumb 2002a)
 

Übrige Indikationen

-0,1 - 0,25 mg/kg (Ungemach 2003a)
-0,07 - 0,1 mg/kg 1 × täglich bis 1 × jeden zweiten Tag (Kraft 2003a)
konjunktival

Entzündungshemmung im Bereich der Augen

-1 Tropfen Dexamethason-Lösung (0,1%): alle 6 - 24 Stunden (Miller 1995b)
-Dexamethason-Salbe (0,05%): alle 6 - 24 Stunden (Miller 1995b)
oral

Allergien, nicht-infektiöse Entzündungen

-0,07 - 0,2 mg/kg; alternativ zu Prednisolon (Suter 2001a)
-0,07 - 0,1 mg/kg 1 × täglich bis 1 × jeden zweiten Tag (Kraft 2003a)
 

Immunsuppression

-0,33 - 1,1 mg/kg alle 12 Stunden für die Induktion während ungefähr 10 - 28 Tagen; später Ausschleichen der Dosis (Behrend 1997a)
-0,07 - 0,1 mg/kg 1 × täglich bis 1 × jeden zweiten Tag (Kraft 2003a)
 

Immunbedingte Thrombozytopenie

-0,3 mg/kg 1 × täglich als Initialtherapie; Prednisolon und Prednison sind die gebräuchlichsten GK, obwohl Dexamethason bei kritischen und refraktären Patienten effizienter sein kann (Mackin 1998a).
 

ZNS-Ödem/Trauma (auch Neoplasien und Blutungen)

-2,5 - 5 mg/kg; Hunde und Katzen können 2 - 6 × täglich behandelt werden (Braughler 1982a; Hall 1982a; Hankes 1985a).
 

Kongenitaler Hydrozephalus

-0,05 mg/kg 2 × täglich für 4 Tage, dann 0,03 mg/kg für 4 Tage, dann 0,02 mg/kg für 4 Tage und schliesslich 0,01 mg/kg für 2 Wochen (Kornberg 2001a)
 

Erworbener Hydrozephalus

-0,04 mg/kg 2 × täglich für 4 Tage, dann 0,03 mg/kg für 4 Tage, dann 0,02 mg/kg für 4 Tage, dann 0,01 mg/kg für 2 Wochen; gilt für den traumatischen oder infektiösen Hydrozephalus sowie für Welpen, die erst ab 3 Monaten Symptome zeigen (Arndt 2000a).
 

Periphere vestibuläre Störungen

-0,1 mg/kg über 5 - 7 Tage, zusätzlich zu einer spezifischen Therapie (z.B. Breitspektrum Antibiose bei infektiöser Ursache) (Arndt 2000a)
 

Übrige Indikationen

-0,05 mg/kg zwei bis 3 × täglich (Ungemach 2003a)
-0,07 - 0,1 mg/kg 1 × täglich bis 1 × jeden zweiten Tag (Kraft 2003a)
oral (Hündin)

Trächtigkeitsabbruch ab 30. Trächtigkeitstag

-0,02 mg/kg 2 × täglich während 10 Tagen (Wanke 1997a)
  
-0,02 mg/kg 2 × täglich während 7 Tagen; anschliessend
    -0,16 mg/kg am 8.Tag morgens,
    -0,12 mg/kg am 8.Tag abends,
    -0,08 mg/kg am 9.Tag morgens,
    -0,04 mg/kg am 9.Tag abends und schliesslich
    -0,02 mg/kg am 10.Tag morgens (Eilts 2002a; Wanke 1997a)
subkutan

Allergien, nicht-infektiöse Entzündungen

-0,07 - 0,2 mg/kg; alternativ zu Prednisolon (Suter 2001a)
-0,07 - 0,1 mg/kg 1 × täglich bis 1 × jeden zweiten Tag (Kraft 2003a)
 

ZNS-Ödem/Trauma (auch Neoplasien und Blutungen)

-Initialtherapie für ZNS-Ödem erfolgt i.v. (siehe dort), dann 1 mg/kg 3 - 4 × täglich, dann Dosis reduzieren auf 0,2 mg/kg 2 × täglich (Morgan 1991b; Kornberg 2001a)
 

Immunbedingte und erworbene Thrombozytopenie

-0,25 - 0,3 mg/kg 1 × (i.v. auch möglich), dann 0,1 - 0,15 mg/kg (p.o. auch möglich) 2 × täglich für 7 Tage; orale Therapie für 3 Wochen, Dosis alle 5 - 7 Tage um die Hälfte reduzieren; schliesslich Übergang zur alternierenden Therapie mit Prednisolon (Morgan 1991b)
 

Vergiftung mit Cholecalciferol (Vitamin D3)

-1 mg/kg aufgeteilt auf 4 Applikationen an einem Tag (Plumb 2002a)
Hund - Dexamethasonisonicotinat
intramuskulär

Entzündungen im Bereich des Bewegungsapparates

-0,25 - 1 mg/kg; kann während 3 - 5 Tagen wiederholt werden (Plumb 2002a)
Hund - Dexamethasonnatriumphosphat
intravenös

Schockbehandlung

-4 - 6 mg/kg (Plumb 2002a)
 

Akute Addisonkrise

-0,05 - 0,1 mg/kg 2 × täglich (zur Infusion geben); nach der Initialtherapie weiter mit Hydrocortison oder Prednisolon; Erhaltungstherapie mit Mineralokortikoiden und GK (Nelson 1998a)
Pferd, Pony (Jungtier) - Dexamethason
oral

Chronische interstitielle Pneumonie (Zusatztherapie)

-0,1 mg/kg i.v. 1 × täglich für 6 Tage; später wechseln auf orale Therapie von 0,1 mg/kg 1 × täglich; dem Krankheitszustand angepasstes Ausschleichen der Dosis (Nout 2002a)
Pferd, Pony (Jungtier) - Dexamethasonnatriumphosphat
intravenös

Chronische interstitielle Pneumonie (Zusatztherapie)

-0,1 mg/kg 1 × täglich für 6 Tage; später wechseln auf orale Therapie von 0,1 mg/kg 1 × täglich; langsames, dem Krankheitszustand angepasstes Ausschleichen der Dosis (Nout 2002a)
Pferd, Pony - Dexamethason
intraartikulär

Entzündungshemmung im Bereich von Gelenken

-4 - 8 mg pro Gelenk (Ungemach 2003a)
intramuskulär

COPD (RAO: recurrent airway obstruction) - akute Fälle

-0,03 - 0,1 mg/kg 1 × täglich; reduziert die Obstruktion der Luftwege und die Entzündung innerhalb von 3 - 7 Tagen und die Linderung der Symptome hält für ungefähr 7 Tage an; eine deutliche klinische Verbesserung ist nach 3 Tagen zu erwarten (Robinson 2002a; Rush 1998b; Rush 1998e; Picandet 2003a).
 

Übrige Indikationen wie aseptische Entzündungen des Bewegungsapparates, Immunsuppression

-0,02 - 0,2 mg/kg 1 × täglich (Allen 1993a; Robinson 1997a)
-0,02 - 0,08 mg/kg (Ungemach 2003a)
-0,05 - 0,2 mg/kg 1 × täglich (Plumb 2002a)
-25 mg/Pferd; 4 - 6 Injektionen jeweils jeden zweiten Tag (Muylle 1973a)
intravenös

Schockbehandlung

-2 - 5 mg/kg langsam i.v., evtl. nach 8 - 12 Stunden wiederholen (Ungemach 2003a)
-0,5 - 2 mg/kg zur Therapie des septischen Schocks (Allen 1993a; Robinson 1997a)
 

COPD (RAO: recurrent airway obstruction) - akute Fälle

-0,03 - 0,1 mg/kg 1 × täglich; reduziert die Obstruktion der Luftwege und die Entzündung innerhalb von 3 - 7 Tagen und die Linderung der Symptome hält für ungefähr 7 Tage an; eine deutliche klinische Verbesserung ist nach 3 Tagen zu erwarten (Robinson 2002a; Rush 1998b; Rush 1998e; Picandet 2003a)
-0,1 mg/kg 1 × täglich für 5 Tage; die Kombination mit Clenbuterol wird vorgeschlagen (Abraham 2002a).
 

Dexamethason-Suppressionstest

-0,044 mg/kg morgens appliziert (ob Applikation morgens oder abends erfolgt, hat keinen Einfluss auf das Testresultat); eine physiologische Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrindenachse wird beim Pferd in dieser Dosierung für 3 - 4 Tage unterdrückt (Sojka 1993b).
 

Übrige Indikationen wie aseptische Entzündungen des Bewegungsapparates, Immunsuppression

-0,02 - 0,2 mg/kg 1 × täglich (Allen 1993a; Robinson 1997a)
-0,02 - 0,08 mg/kg (Ungemach 2003a)
-0,05 - 0,2 mg/kg 1 × täglich (Plumb 2002a)
konjunktival

Augenerkrankungen

-0,1%ige Suspension alle 3 - 8 Stunden (Allen 1993a)
oral

COPD (engl. RAO: "recurrent airway obstruction" oder "heaves")

-0,03 - 0,1 mg/kg 1 × täglich; reduziert die Obstruktion der Luftwege und die Entzündung innerhalb von 3 - 7 Tagen und die Linderung der Symptome hält für ungefähr 7 Tage an; eine deutliche klinische Verbesserung ist nach 3 Tagen zu erwarten (Robinson 2002a; Rush 1998b; Rush 1998e; Picandet 2003a).
 

Übrige Indikationen wie aseptische Entzündungen des Bewegungsapparates, Immunsuppression

-0,02 - 0,2 mg/kg 1 × täglich (Allen 1993a; Robinson 1997a)
-0,05 - 0,2 mg/kg 1 × täglich (Plumb 2002a)
Pferd, Pony - Dexamethasonisonicotinat
intramuskulär

COPD (engl. RAO: "recurrent airway obstruction" oder "heaves")

-0,04 mg/kg alle 3 Tage für 10 Tage (Robinson 2002a)
 

Entzündungen im Bereich des Bewegungsapparates

-5 - 20 mg/Tier; kann allenfalls wiederholt werden (Plumb 2002a)
Pferd, Pony - Dexamethasonnatriumphosphat
intravenös

Allgemeine Indikationen

-2,5 - 5 mg/Tier (Plumb 2002a)
Schwein - Dexamethason
intraartikulär

Entzündungshemmung im Bereich von Gelenken

-4 - 8 mg pro Gelenk (Ungemach 2003a)
intramuskulär

Entzündungshemmung bei akuter Rotlauf-Polyarthritis (Zusatztherapie)

-0,2 mg/kg; der Antibiotikaschutz sollte über die Wirkung des GK hinaus aufrechterhalten werden (Plonait 2001b).
 

Entzündungshemmung bei der Glässerschen Krankheit - Polyserositis, Arthritis purulenta (Zusatztherapie)

-0,04 - 0,08 mg/kg; evtl. zusätzlich zur Antibiose (Lahrmann 2001a)
 

Entzündungshemmung im akuten Stadium einer Klauenrehe

-0,04 - 0,08 mg/kg; nur im aktuten Stadium ist die Injektion von GK angebracht (Lahrmann 2001a).
 

Übrige Indikationen

-0,04 - 0,08 mg/kg (Ungemach 2003a; Lahrmann 2001a)
-1 - 10 mg/Tier (Plumb 2002a)
intravenös

Schockbehandlung

-2 - 5 mg/kg langsam i.v., evtl. nach 8 - 12 Stunden wiederholen (Ungemach 2003a)
 

Übrige Indikationen

-0,04 - 0,08 mg/kg (Ungemach 2003a)
-1 - 10 mg/Tier (Plumb 2002a)
subkutan

Entzündungshemmung bei akuter Rotlauf-Polyarthritis (Zusatztherapie)

-0,2 mg/kg; der Antibiotikaschutz sollte über die Wirkung des GK hinaus aufrechterhalten werden (Plonait 2001b).
 

Entzündungshemmung bei der Glässerschen Krankheit - Polyserositis, Arthritis purulenta (Zusatztherapie)

-0,04 - 0,08 mg/kg; evtl. zusätzlich zur Antibiose (Lahrmann 2001a)
 

Entzündungshemmung im akuten Stadium einer Klauenrehe

-0,04 - 0,08 mg/kg; nur im aktuten Stadium ist die Injektion von GK angebracht (Lahrmann 2001a).
 

Übrige Indikationen

-0,04 - 0,08 mg/kg (Ungemach 2003a; Lahrmann 2001a)
-1 - 10 mg/Tier (Plumb 2002a)
Rind (Jungtier) - Dexamethason
intramuskulär

Nervenschädigung oder -Lähmung (Zusatzbehandlung)

-10 mg/Tier; Lähmung des Nervus radialis- oder femoralis; vielfach ist nur eine einzelne Behandlung nötig (Plumb 2002a).
intravenös

Nervenschädigung oder -Lähmung (Zusatzbehandlung)

-10 mg/Tier; Lähmung des Nervus radialis- oder femoralis; vielfach ist nur eine einzelne Behandlung nötig (Plumb 2002a).
subkutan

Nervenschädigung oder -Lähmung (Zusatzbehandlung)

-10 mg/Tier; Lähmung des Nervus radialis- oder femoralis; vielfach ist nur eine einzelne Behandlung nötig (Plumb 2002a).
Rind - Dexamethason
intraartikulär

Entzündungshemmung im Bereich von Gelenken

-4 - 8 mg pro Gelenk (Ungemach 2003a)
intramuskulär

Entzündungshemmung

-5 - 20 mg/Tier (Allen 1993a)
 

Nervenschädigung oder -Lähmung (Zusatzbehandlung)

-20 - 40 mg für adulte, nicht trächtige Rinder mit Lähmung des Nervus radialis- oder femoralis; vielfach ist nur einzelne Behandlung nötig (Plumb 2002a).
 

Insektenstiche oder Schlangenbiss (Zusatzbehandlung)

-2 mg/kg alle 4 Stunden (bei Anaphylaxie sollte Adrenalin verwendet werden) (Plumb 2002a)
 

Übrige Indikationen

-0,02 - 0,08 mg/kg (Ungemach 2003a)
intramuskulär (Kuh)

Geburtsinduktion

-20 - 30 mg/Tier; Geburt nicht vor dem 268. Trächtigkeitstag oder nicht vor Beginn der letzten zwei Trächtigkeitswochen induzieren (Aurich 1994a; Aurich 2002a; Plumb 2002a).
 

Abort

-20 - 30 mg/Tier; Auslösung eines Aborts ist ab dem 7. Trächtigkeitsmonat möglich (Aurich 1994a; Aurich 2002a).
-25 mg zusammen mit 25 mg Prostaglandin F; zur Einleitung eines Aborts nach dem 150. Trächtigkeitstag injizieren (Allen 1993a; Plumb 2002a)
 

Primäre Ketose, Lipomobilisationssyndrom (Zusatzbehandlung)

-5 - 20 mg (Plumb 2002a)
-10 - 30 mg/Tier; vorzugsweise unter zusätzlicher i.v. Verabreichung von Glucose (Stöber 2002a)
-40 mg/Tier; die Behandlung der Ketose mit Dexamethason oder Flumethason in Kombination mit 500 ml 50%iger Glucoselösung i.v. wird empfohlen (Shpigel 1996b)
 

Zweitbehandlung von Ovarialzysten

-10 mg; nach erfolgloser Ersttherapie mit Gonadotropin (Nakao 1977a)
intravenös

Schockbehandlung / Notfallbehandlung

-2 - 5 mg/kg langsam i.v., evtl. nach 8 - 12 Stunden wiederholen (Ungemach 2003a)
 

Entzündungshemmung

-5 - 20 mg/Tier (Allen 1993a)
 

Zusatztherapie zur Reduktion des ZNS-Ödems bei CCN (Polioencephalomalazie)

-1 - 2 mg/kg (Plumb 2002a)
 

Nervenschädigung oder -Lähmung (Zusatzbehandlung)

-20 - 40 mg für adulte, nicht trächtige Rinder mit Lähmung des Nervus radialis- oder femoralis; vielfach ist nur einzelne Behandlung nötig (Plumb 2002a).
 

Insektenstiche oder Schlangenbiss (Zusatzbehandlung)

-2 mg/kg alle 4 Stunden (bei Anaphylaxie sollte Adrenalin verwendet werden) (Plumb 2002a)
intravenös (Kuh)

Gebärparese-Prophylaxe

-0,02 - 0,08 mg/kg; die Anwendung darf nicht früher als 4 Tage vor dem Geburtstermin erfolgen (Ungemach 2003a).
 

Primäre Ketose, Lipomobilisationssyndrom (Zusatzbehandlung)

-5 - 20 mg (Plumb 2002a)
-10 - 30 mg/Tier; vorzugsweise unter zusätzlicher i.v. Verabreichung von Glucose (Stöber 2002a)
subkutan

Nervenschädigung oder -Lähmung (Zusatzbehandlung)

-20 - 40 mg für adulte, nicht trächtige Rinder mit Lähmung des Nervus radialis- oder femoralis; vielfach ist nur einzelne Behandlung nötig (Plumb 2002a).
 

Insektenstiche oder Schlangenbiss (Zusatzbehandlung)

-2 mg/kg alle 4 Stunden (bei Anaphylaxie sollte Adrenalin verwendet werden) (Plumb 2002a)
 

Übrige Indikationen

-0,02 - 0,08 mg/kg (Ungemach 2003a)
subkutan (Kuh)

Geburtsinduktion

-20 - 30 mg/Tier; Geburt nicht vor dem 268. Trächtigkeitstag oder nicht vor Beginn der letzten zwei Trächtigkeitswochen induzieren (Aurich 1994a; Aurich 2002a; Plumb 2002a).
 

Abort

-20 - 30 mg/Tier; Abort ist ab dem 7. Trächtigkeitsmonat möglich (Aurich 1994a; Aurich 2002a)
-25 mg zusammen mit 25 mg Prostaglandin F; zur Einleitung eines Aborts nach dem 150. Trächtigkeitstag injizieren (Plumb 2002a)
 

Primäre Ketose, Lipomobilisationssyndrom (Zusatzbehandlung)

-5 - 20 mg (Plumb 2002a)
-10 - 30 mg/Tier; vorzugsweise unter zusätzlicher i.v. Verabreichung von Glucose (Stöber 2002a)
 

Zweitbehandlung von Ovarialzysten

-10 mg; nach erfolgloser Ersttherapie mit Gonadotropin (Nakao 1977a)
Rind - Dexamethasonisonicotinat
intramuskulär (Kuh)

Primäre Ketose, Lipomobilisationssyndrom (Zusatzbehandlung)

-10 mg/Tier; erzeugt einen Milchleistungsrückgang während 3 - 4 Tagen; zusätzliche i.v. Verabreichung von Glucose wird empfohlen (Wierda 1987a)
subkutan (Kuh)

Primäre Ketose, Lipomobilisationssyndrom (Zusatzbehandlung)

-10 mg/Tier erzeugt eine Hyperglykämie für 2 - 3 Tage; zusätzliche i.v. Verabreichung von Glucose wird empfohlen (Radostits 1999a)
Rind - Dexamethasonnatriumphosphat
intravenös (Kuh)

Primäre Ketose, Lipomobilisationssyndrom (Zusatzbehandlung)

-40 mg/Tier erzeugt eine Hyperglykämie für 4 - 6 Stunden; zusätzlich i.v. Verabreichung von Glucose wird empfohlen (Radostits 1999a)
Schaf - Dexamethason
intraartikulär

Entzündungshemmung im Bereich von Gelenken

-4 - 8 mg pro Gelenk (Ungemach 2003a)
intramuskulär (Aue)

Geburtsinduktion

-10 - 20 mg/Tier; 40 - 50 Stunden später erfolgt die Geburt; nach dem 140. Trächtigkeitstag induzieren (Aurich 1994a)
-16 mg/Tier; 45 Stunden (± 12,3 Stunden) später erfolgt die Geburt (Penning 1977a).
-12,5 mg/Tier (Tissing 2003a)
intravenös

Schockbehandlung

-2 - 5 mg/kg langsam i.v., evtl. nach 8 - 12 Stunden wiederholen (Ungemach 2003a)
Ziege - Dexamethason
intraartikulär

Entzündungshemmung im Bereich von Gelenken

-4 - 8 mg pro Gelenk (Ungemach 2003a)
intravenös

Schockbehandlung

-2 - 5 mg/kg langsam i.v., evtl. nach 8 - 12 Stunden wiederholen (Ungemach 2003a)
Kaninchen / Hase - Dexamethason
intramuskulär

Entzündungshemmung

-0,2 - 0,6 mg/kg (Ivey 2000a)
-0,5 - 2 mg/kg; Dosis langsam ausschleichen (Allen 2005a)
 

Pneumonie

-2,6 mg/kg, in Kombination mit einer Antibiotikatherapie (Harrenstien 1994a)
intravenös

Schock

-2 - 4 mg/kg (Schall 2005a)
 

Entzündungshemmung

-0,2 - 0,6 mg/kg (Ivey 2000a)
oral

Entzündungshemmung

-0,5 - 2 mg/kg 2 × täglich (Morrisey 2004a; Allen 2005a); Dosis langsam ausschleichen (Allen 2005a)
subkutan

Schock

-2 - 4 mg/kg (Schall 2005a)
 

Entzündungshemmung

-0,2 - 0,6 mg/kg (Ivey 2000a)
-0,5 - 2 mg/kg 2 × täglich (Morrisey 2004a; Allen 2005a); Dosis langsam ausschleichen (Allen 2005a)
Maus - Dexamethason
intramuskulär

Entzündungshemmung

-0,6 mg/kg (Plumb 2002a; Adamcak 2000a)
-0,1 - 0,6 mg/kg (Allen 2005a) 1 × täglich (Smith 1997a)
-0,5 - 2 mg/kg (Morrisey 2004a)
 

Pneumonie

-2,6 mg/kg, in Kombination mit einer Antibiotikatherapie (Harrenstien 1994a)
subkutan

Entzündungshemmung

-0,5 - 2 mg/kg (Morrisey 2004a)
Ratte - Dexamethason
intramuskulär

Entzündungshemmung

-0,6 mg/kg (Plumb 2002a; Adamcak 2000a)
-0,1 - 0,6 mg/kg (Allen 2005a) 1 × täglich (Smith 1997a)
-0,5 - 2 mg/kg (Morrisey 2004a)
 

Pneumonie

-2,6 mg/kg, in Kombination mit einer Antibiotikatherapie (Harrenstien 1994a)
subkutan

Entzündungshemmung

-0,5 - 2 mg/kg (Morrisey 2004a)
Meerschweinchen - Dexamethason
intramuskulär

Entzündungshemmung

-0,6 mg/kg (Adamcak 2000a)
-0,1 - 0,2 mg/Tier (Wasel 2005b)
-0,1 - 0,6 mg/kg (Allen 2005a)
-0,5 - 2 mg/kg (Morrisey 2004a)
 

Pneumonie

-2,6 mg/kg, in Kombination mit einer Antibiotikatherapie (Harrenstien 1994a)
 

Trächtigkeitstoxikose

-0,6 mg/kg (Adamcak 2000a)
subkutan

Entzündungshemmung

-0,1 - 0,2 mg/Tier (Wasel 2005b)
-0,5 - 2 mg/kg (Morrisey 2004a)
Chinchilla - Dexamethason
intramuskulär

Entzündungshemmung

-0,6 mg/kg (Plumb 2002a; Adamcak 2000a)
-0,1 - 0,6 mg/kg 1 × täglich (Smith 1997a)
-0,5 - 2 mg/kg (Morrisey 2004a)
 

Pneumonie

-2,6 mg/kg, in Kombination mit einer Antibiotikatherapie (Harrenstien 1994a)
oral

Entzündungshemmung

-0,5 - 2 mg/kg während 3 - 4 Tagen (Fehr 2005a)
subkutan

Entzündungshemmung

-0,5 - 2 mg/kg (Morrisey 2004a; Fehr 2005a)
Degu - Dexamethason
intramuskulär

Entzündungshemmung

-0,1 - 0,6 mg/kg 1 × täglich (Smith 1997a)
 

Pneumonie

-2,6 mg/kg, in Kombination mit einer Antibiotikatherapie (Harrenstien 1994a)
subkutan

Entzündungshemmung

-0,2 mg/kg (Sassenburg 2005a)
Gerbil - Dexamethason
intramuskulär

Entzündungshemmung

-0,6 mg/kg (Plumb 2002a; Adamcak 2000a)
-0,1 - 0,6 mg/kg (Allen 2005a) 1 × täglich (Smith 1997a)
 

Pneumonie

-2,6 mg/kg, in Kombination mit einer Antibiotikatherapie (Harrenstien 1994a)
Hamster - Dexamethason
intramuskulär

Entzündungshemmung

-0,6 mg/kg (Plumb 2002a)
-0,1 - 0,6 mg/kg (Allen 2005a) 2 × täglich (Smith 1997a)
-0,5 - 2 mg/kg (Morrisey 2004a)
 

Pneumonie

-2,6 mg/kg, in Kombination mit einer Antibiotikatherapie (Harrenstien 1994a)
subkutan

Entzündungshemmung

-0,5 - 2 mg/kg (Morrisey 2004a)
Igel - Dexamethason
intramuskulär

Entzündungshemmung

-0,1 - 1,5 mg/kg 1 × täglich (Barbiers 1993a; Morrisey 2004a)
-1 mg/kg oder 0,5 ml/kg (Gould 2014a)
 

Schocktherapie

-5 mg/kg (Barbiers 1993a) oder 2,5 ml/kg (Gould 2014a)
intravenös

Entzündungshemmung

-1 mg/kg oder 0,5 ml/kg (Gould 2014a)
 

Schocktherapie

-5 mg/kg oder 2,5 ml/kg (Gould 2014a)
subkutan

Entzündungshemmung

-Unter 500 g Körpergewicht: 0,2 mg/Tier (Rieso-Carlson 1992a)
-Über 500 g Körpergewicht: 0,4 mg/Tier (Rieso-Carlson 1992a)
-1 mg/kg oder 0,5 ml/kg (Gould 2014a)
 

Schocktherapie

-5 mg/kg oder 2,5 ml/kg (Gould 2014a)
 

Kopf- oder Wirbelsäulentrauma

-initial 5 mg/kg (2,5 ml/kg), danach 2 mg/kg (1 ml/kg) 2 × täglich (Gould 2014a)
Frettchen & Marder - Dexamethason
intramuskulär

Schock, Entzündungshemmung

-0,2 - 1 mg/kg 1 × täglich (Allen 2005a)
-0,5 - 2 mg/kg (Morrisey 2004a; Mormann-Roest 2005a)
-4 - 8 mg/kg einmalig (Smith 1997a)
-0,2 - 5 mg/kg (Zaffarano 2010a)
intravenös

Schock, Entzündungshemmung

-0,2 - 1 mg/kg 1 × täglich (Allen 2005a)
-0,5 - 2 mg/kg (Morrisey 2004a; Mormann-Roest 2005a)
-4 - 8 mg/kg einmalig (Smith 1997a)
oral

Schock, Entzündungshemmung

-0,25 - 2 mg/kg (Mormann-Roest 2005a)
subkutan
-0,2 - 5 mg/kg (Zaffarano 2010a)
Frettchen & Marder - Dexamethasonnatriumphosphat
intramuskulär

Schock, Entzündungshemmung

-0,2 - 1 mg/kg 1 × täglich (Allen 2005a)
intravenös

Schock, Entzündungshemmung

-0,2 - 1 mg/kg 1 × täglich (Allen 2005a)
Wildwiederkäuer: Hirsche, Büffel, Rehe etc. - Dexamethason
subkutan

Entzündungshemmung

-Felsengebirgswapiti: 0,1 mg/kg einmalig (Miller 1989b)
Neuweltkamele: Lama, Alpaka, Guanako, Vikunja - Dexamethason
intravenös

Anaphylaxie

-Lama: 2 mg/kg (Plumb 2002a)
Wale, Delphine & Tümmler - Dexamethason
oral

Entzündungshemmung

-Grosser Tümmler: 0,016 - 0,1 mg/kg 1 × täglich als Langzeittherapie (Wünschmann 2008a)
 
Hinweis: Aufgrund der immunsuppressiven Wirkung werden regelmässige Blutuntersuchungen empfohlen (Wünschmann 2008a).
Schildkröten - Dexamethason
intramuskulär

Entzündungshemmung

-0,03 - 0,15 mg/kg (Stein 1996a)
-0,06 - 0,15 mg/kg (Sassenburg 2005b)
-0,063 - 0,25 mg/kg (Allen 2005a)
 

Schock

-0,6 - 1,25 mg/kg (Funk 2006a)
 
Cave: Glukokortikoide führen bei Reptilien zu einer starken Immunsuppression, schon nach kurzer Zeit können Sekundärinfektionen auftreten (Jenkins 1991b).
intravenös

Schock

-0,063 - 0,25 mg/kg (Allen 2005a)
-0,6 - 1,25 mg/kg (Funk 2006a)
 

Hypoglykämie

-0,1 - 0,25 mg/kg (Stein 1996a)
 
Cave: Glukokortikoide führen bei Reptilien zu einer starken Immunsuppression, schon nach kurzer Zeit können Sekundärinfektionen auftreten (Jenkins 1991b).
subkutan

Entzündungshemmung

-0,06 - 0,15 mg/kg (Sassenburg 2005b)
Schildkröten - Dexamethasonnatriumphosphat
intramuskulär

Schock

-0,1 - 0,25 mg/kg (Plumb 2002a) einmalig (Jenkins 1991b; Funk 2006a)
 
Cave: Glukokortikoide führen bei Reptilien zu einer starken Immunsuppression, sodass schon nach kurzer Zeit Sekundärinfektionen auftreten können (Jenkins 1991b)
intravenös

Schock

-0,1 - 0,25 mg/kg (Plumb 2002a) einmalig (Jenkins 1991b; Funk 2006a)
 
Cave: Glukokortikoide führen bei Reptilien zu einer starken Immunsuppression, sodass schon nach kurzer Zeit Sekundärinfektionen auftreten können (Jenkins 1991b)
Echsen & Krokodile - Dexamethason
intramuskulär

Entzündungshemmung

-0,03 - 0,15 mg/kg (Stein 1996a)
 

Schock

-0,063 - 0,25 mg/kg (Allen 2005a)
-0,6 - 1,25 mg/kg (Funk 2006a)
 
Cave: Glukokortikoide führen bei Reptilien zu einer starken Immunsuppression, schon nach kurzer Zeit können Sekundärinfektionen auftreten (Jenkins 1991b).
intravenös

Schock

-0,063 - 0,25 mg/kg (Allen 2005a)
-0,6 - 1,25 mg/kg (Funk 2006a)
 

Hypoglykämie

-0,1 - 0,25 mg/kg einmalig (Stein 1996a)
 
Cave: Glukokortikoide führen bei Reptilien zu einer starken Immunsuppression, schon nach kurzer Zeit können Sekundärinfektionen auftreten (Jenkins 1991b).
Echsen & Krokodile - Dexamethasonnatriumphosphat
intramuskulär

Schock

-0,1 - 0,25 mg/kg (Plumb 2002a) einmalig (Jenkins 1991b; Funk 2006a)
 
Cave: Glukokortikoide führen bei Reptilien zu einer starken Immunsuppression, sodass schon nach kurzer Zeit Sekundärinfektionen auftreten können (Jenkins 1991b)
intravenös

Schock

-0,1 - 0,25 mg/kg (Plumb 2002a) einmalig (Jenkins 1991b; Funk 2006a)
 
Cave: Glukokortikoide führen bei Reptilien zu einer starken Immunsuppression, sodass schon nach kurzer Zeit Sekundärinfektionen auftreten können (Jenkins 1991b)
Schlangen - Dexamethason
intramuskulär

Entzündungshemmung

-0,03 - 0,15 mg/kg (Stein 1996a)
 

Schock

-0,063 - 0,25 mg/kg (Allen 2005a)
-0,6 - 1,25 mg/kg (Funk 2006a)
 
Cave: Glukokortikoide führen bei Reptilien zu einer starken Immunsuppression, schon nach kurzer Zeit können Sekundärinfektionen auftreten (Jenkins 1991b).
intraperitoneal

Entzündungshemmung

-0,6 mg/kg (Plumb 2002a)
intravenös

Schock

-0,063 - 0,25 mg/kg (Allen 2005a)
-0,6 - 1,25 mg/kg (Funk 2006a)
 
Cave: Glukokortikoide führen bei Reptilien zu einer starken Immunsuppression, schon nach kurzer Zeit können Sekundärinfektionen auftreten (Jenkins 1991b).
Schlangen - Dexamethasonnatriumphosphat
intramuskulär

Schock

-0,1 - 0,25 mg/kg (Plumb 2002a) einmalig (Jenkins 1991b; Funk 2006a)
 
Cave: Glukokortikoide führen bei Reptilien zu einer starken Immunsuppression, sodass schon nach kurzer Zeit Sekundärinfektionen auftreten können (Jenkins 1991b)
intravenös

Schock

-0,1 - 0,25 mg/kg (Plumb 2002a) einmalig (Jenkins 1991b; Funk 2006a)
 
Cave: Glukokortikoide führen bei Reptilien zu einer starken Immunsuppression, sodass schon nach kurzer Zeit Sekundärinfektionen auftreten können (Jenkins 1991b)
Papageien & Sittiche: Ara, Kakadu, Kea etc. - Dexamethason
intramuskulär

Schock

-0,1 - 1,0 mg/kg einmalig (Pieper 1992a)
-0,5 - 2 mg/kg einmalig als ultima ratio (Kaleta 1999a)
-1 - 4 mg/kg (Allen 2005a)
-2 - 4 mg/kg (Hatt 2002a), 1 - 3 × täglich (Clubb 1986a; Tully 1997a)
-2 - 8 mg/kg einmalig (Rosskopf 1987a)
-2 - 10 mg/kg (Hatt 2005a)
-Wellensittich: 1 - 2 mg/kg einmalig (Baumgartner 2005a)
 

Trauma

-1 mg/kg einmalig (McDonald 1989a)
 

Entzündungshemmung

-0,25 mg/kg (Allen 2005a)
 

Akute Atemnot, Asthma

-0,1 - 1,0 mg/kg einmalig (Pieper 1992a)
-2 - 10 mg/kg (Hatt 2005a)
-Wellensittich: 1 - 2 mg/kg einmalig (Baumgartner 2005a)
 

Endotoxämie durch gramnegative Keime

-2 - 4 mg/kg 1 - 3 × täglich (Tully 1997a)
 
Cave: Kortikosteroide sollten nur in Kombination mit Antibiotika verabreicht werden (Kaleta 1999a; Pieper 1992a; Hatt 2005a). Aufgrund der potentiellen Nephrotoxizität bei Vögeln ist eine längere Applikationsdauer als 3 Tage kontraindiziert (Pieper 1992a).
intravenös

Schock, Trauma

-1 - 4 mg/kg (Allen 2005a)
-2 - 4 mg/kg einmalig (Hatt 2002a), 1 - 3 × täglich (Clubb 1986a; Tully 1997a)
-2 - 8 mg/kg einmalig (Rosskopf 1987a)
-2 - 10 mg/kg (Hatt 2005a)
-Wellensittich: 1 - 2 mg/kg einmalig (Baumgartner 2005a)
 

Asthma, Dyspnoe

-2 - 10 mg/kg (Hatt 2005a)
-Wellensittich: 1 - 2 mg/kg einmalig (Baumgartner 2005a)
 

Entzündungshemmung

-0,25 mg/kg (Allen 2005a)
-2 mg/kg 1 - 3 × täglich (Clubb 1986a)
 
Cave: Kortikosteroide sollten nur in Kombination mit Antibiotika verabreicht werden (Kaleta 1999a; Pieper 1992a; Hatt 2005a). Aufgrund der potentiellen Nephrotoxizität bei Vögeln ist eine längere Applikationsdauer als 3 Tage kontraindiziert (Pieper 1992a).
per inhalationem

Dyspnoe, Kopftrauma, Schock

-Wellensittich: 1 - 2 mg/kg einmalig (Baumgartner 2005a)
Singvögel & Käfigvögel: Drossel, Stieglitz etc. - Dexamethason
intramuskulär

Schock, akutes Trauma

-0,1 - 1 mg/kg einmalig (Pieper 1992a)
-0,05 - 2 mg/kg einmalig als ultima ratio (Kaleta 1999a)
-1 - 4 mg/kg (Allen 2005a)
-2 - 4 mg/kg einmalig (Hatt 2002a; Hochleithner 1989a)
-2 - 4 mg/kg 1 - 3 × täglich (Clubb 1986a; Tully 1997a)
-2 - 8 mg/kg einmalig (Rosskopf 1987a)
 

Akute Atemnot

-0,1 - 1,0 mg/kg einmalig (Pieper 1992a)
 

Endotoxämie bei gramnegativen Keimen

-2 - 4 mg/kg 1 - 3 × täglich (Tully 1997a)
 

Entzündungshemmung

-0,25 mg/kg (Allen 2005a)
-2 mg/kg 1 - 3 × täglich (Clubb 1986a)
 
Cave: Kortikosteroide sollten nur in Kombination mit Antibiotika verabreicht werden (Divers 2001a; Pieper 1992a). Aufgrund der potentiellen Nephrotoxizität bei Vögeln ist eine längere Applikationsdauer als 3 Tage kontraindiziert (Pieper 1992a).
intravenös

Schock, Trauma

-1 - 4 mg/kg (Allen 2005a)
-2 - 4 mg/kg einmalig (Hatt 2002a; Hochleithner 1989a)
-2 - 4 mg/kg 1 - 3 × täglich (Clubb 1986a; Tully 1997a)
-2 - 8 mg/kg einmalig (Rosskopf 1987a)
 

Entzündungshemmung

-0,25 mg/kg (Allen 2005a)
-2 mg/kg 1 - 3 × täglich (Clubb 1986a)
 
Cave: Kortikosteroide sollten nur in Kombination mit Antibiotika verabreicht werden (Kaleta 1999a; Pieper 1992a; Hatt 2005a). Aufgrund der potentiellen Nephrotoxizität bei Vögeln ist eine längere Applikationsdauer als 3 Tage kontraindiziert (Pieper 1992a).
Greifvögel, Eulen & Falken: Adler, Uhu etc. - Dexamethason
intramuskulär

Schock, akutes Trauma

-0,1 - 1 mg/kg einmalig (Pieper 1992a)
-0,05 - 2 mg/kg einmalig als ultima ratio (Kaleta 1999a)
-1 mg/kg (Tully 1997a)
-2 - 4 mg/kg einmalig (Hatt 2002a)
-2 - 8 mg/kg einmalig (Rosskopf 1987a)
 

Akute Atemnot

-0,1 - 1,0 mg/kg einmalig (Pieper 1992a)
 
Cave: Kortikosteroide sollten nur in Kombination mit Antibiotika verabreicht werden (Kaleta 1999a; Pieper 1992a; Hatt 2005a). Aufgrund der potentiellen Nephrotoxizität bei Vögeln ist eine längere Applikationsdauer als 3 Tage kontraindiziert (Pieper 1992a).
intravenös

Schock

-1 mg/kg (Tully 1997a)
-2 - 8 mg/kg einmalig (Rosskopf 1987a)
 
Cave: Kortikosteroide sollten nur in Kombination mit Antibiotika verabreicht werden (Kaleta 1999a; Pieper 1992a; Hatt 2005a). Aufgrund der potentiellen Nephrotoxizität bei Vögeln ist eine längere Applikationsdauer als 3 Tage kontraindiziert (Pieper 1992a).
 
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