Packungsbeilage Tierarzneimittel
10.
WARTEZEIT(EN)
Nicht zutreffend.
11.
BESONDERE LAGERUNGSHINWEISE
Arzneimittel unzugänglich für Kinder aufbewahren.
Sie dürfen das Tierarzneimittel nach dem auf der Schachtel angegebenen Verfalldatum nicht mehr
anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
Für dieses Tierarzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.
12.
BESONDERE WARNHINWEISE
Besondere Warnhinweise für jede Zieltierart:
Die Parasiten müssen mit der Nahrungsaufnahme auf dem Wirtstier beginnen, um in Kontakt mit dem
Wirkstoff Afoxolaner zu kommen. Deshalb kann das Risiko einer Übertragung von Krankheiten durch
die Parasiten nicht ausgeschlossen werden.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung bei Tieren:
Die Behandlung von Welpen unter 8 Wochen und/oder Hunden mit einem Körpergewicht unter 2 kg
sollte nach einer Nutzen-Risiko-Bewertung durch den behandelnden Tierarzt erfolgen, da hierfür keine
Untersuchungen vorliegen.
Da das Tierarzneimittel aromatisiert ist, besteht die Gefahr, dass Hunde und Katzen die Tabletten
gezielt aufsuchen und übermässig aufnehmen. Aus diesem Grund ist das Präparat für Tiere
unerreichbar aufzubewahren
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender:
Immer nur eine Kautablette aus dem Blister entnehmen. Den Blister mit den verbleibenden Kautabletten
in die Schachtel zurücklegen.
Nach der Anwendung Hände waschen.
Trächtigkeit und Laktation:
Kann während Trächtigkeit und Laktation und bei weiblichen Zuchttieren angewendet werden.
Die Unbedenklichkeit des Tierarzneimittels bei männlichen Zuchttieren ist nicht belegt.
Laboruntersuchungen an Ratten und Kaninchen führten nicht zu Fehlbildungen von Embryonen oder
einer Beeinträchtigung der Fortpflanzungsfähigkeit von männlichen Tieren.
Bei männlichen Zuchttieren nur anwenden nach entsprechender Nutzen-Risiko-Bewertung durch den
behandelnden Tierarzt.
Überdosierung (Symptome, Notfallmaßnahmen, Gegenmittel):
Bei gesunden Beagle-Welpen im Alter von über 8 Wochen wurden nach mehrmaliger Verabreichung
des Fünffachen der maximal empfohlenen Dosis im Abstand von 2-4 Wochen über das Maul keine
unerwünschten Wirkungen beobachtet.
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