Das Tierarzneimittel darf nach dem auf dem Karton mit EXP angegebenen Verfalldatum
nicht mehr angewendet werden.
12.
BESONDERE WARNHINWEISE
Besondere Vorsichtsmassnahmen für den Anwender:
Nach versehentlicher Selbstinjektion sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden.
Schwangere, insbesondere im letzten Drittel der Schwangerschaft, sollten den Umgang mit
dem Produkt meiden, da der Wirkstoff Oxytocin Kontraktionen (ein starkes
Zusammenziehen) der Muskulatur (z.B. der Gebärmutter) auslösen kann.
Trächtigkeit:
Nur anwenden nach entsprechender Nutzen-Risiko-Bewertung durch den behandelnden
Tierarzt.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und andere Wechselwirkungen:
Medikamente, welche zur Geburtsauslösung eingesetzt werden (zB Beta-Adrenolytika und
Prostaglandine) verstärken die wehenfördernden Eigenschaften des Wirkstoffs Oxytocin.
Überdosierung (Symptome, Notfallmassnahmen, Gegenmittel):
Überdosierungen können zu:
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kurzzeitiger Gefässerweiterung und Blutdrucksenkung
vermehrter Flüssigkeitsansammlung im Körper (Wasserretention), andauerndem
Zusammenziehen der Gebärmutter mit blockiertem Blutfluss in den Nabelgefässen,
Sauerstoffmangel beim Fötus und Reduzierung der Lebensfähigkeit der Foeten als
Folge
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Erhöhung der Herzschlagfrequenz
-
Gebärmutterriss
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schweren Geburtskomplikationen beim Pferd
Geburtsverhaltung beim Schwein
führen.
Die Behandlung mit Oxytocin ist in diesen Fällen zu unterbrechen.
Inkompatibilitäten:
Da keine Kompatibilitätsstudien durchgeführt wurden, darf dieses Tierarzneimittel nicht mit
anderen Tierarzneimitteln gemischt werden.
13.
BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE ENTSORUNG VON NICHT
VERWENDETEM ARZNEIMITTEL ODER VON ABFALLMATERIALIEN,
SOFERN ERFORDERLICH
Arzneimittel sollten nicht über das Abwasser oder den Haushaltsabfall entsorgt werden.