Valerianae radix; Radix valerianae - Pharmakologie
Arzneipflanzen
Phytotherapie
 

Wirkung

-Beruhigende Wirkung durch den inhibitorischen Neurotransmitter Gamma-Aminobuttersäure (GABA) (in vitro & in vivo), spasmolytische Wirkung durch die Valepotriate (in vivo) (EMA, 2016; WHO, 1999).
-Zentral dämpfende, antikonvulsive, spasmolytische, muskelrelaxierende u.a. Wirkungen; schlaffördernde und anxiolytische Wirkung durch Valerensäure, welches die Subtypen β2 und β3 des GABAA-Rezeptorkomplexes stimuliert (Hänsel & Sticher, 2010).
-Zentral sedierende, hypotensive und antikonvulsive Wirkung durch Lignan 4'-O-β-D-Glucosyl-9-O-(6"-desoxysaccharosyl)olivil, das an A1-Adenosinrezeptoren bindet, Valerensäure, Valerenol und Flavonoide, die an GABAA-Rezeptoren angreifen, sowie GABA selbst (Teuscher et al., 2012).
-Beruhigende, sedierende, antikonvulsive, spasmolytische und muskelrelaxierende Wirkung (in vitro & in vivo) u.a. durch Affinität von 8-Hydroxypinoresinol zum 5-HTA1-Rezeptor und Olivilglucosid an Adenosinrezeptor A1 (in vitro) (Reichling et al., 2016).
-Nervenstärkende, beruhigende, angstlösende, schlaffördernde, krampflösende und immunstimulierende Wirkung, mildert nervöse Beschwerden am Herzen und Darm und schützt vor Magen-Darm-Geschwüren (Brendieck-Worm et al., 2015).
-Sedierende, anxiolytische, antikonvulsive, spasmolytische, muskelrelaxierende, antiulzerogene und immunstimulierende Wirkung (Aichberger et al., 2012)
 
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