Valerianae radix; Radix valerianae - Organoleptische Angaben
Arzneipflanzen
Phytotherapie
 

Aussehen

-Der kegelförmige bis zylindrische, gelblich graue bis hell-bräunlich-graue Wurzelstock ist bis 50 mm lang und misst 30 mm im Durchmesser. An der Basis ist er verjüngt oder zusammengedrückt. Er besitzt zahlreiche Wurzeln, die ihn meist vollständig verdecken. Der Wurzelstock weist am oberen Ende gewöhnlich eine schalenförmige Narbe von den oberirdischen Teilen auf. Stängelreste sind selten vorhanden. Der Längsschnitt zeigt ein Mark mit Lücken und Querwänden. Die zahlreichen, nahezu zylindrischen Wurzeln messen 1-3 mm im Durchmesser, sind manchmal mehr als 100 mm lang und von der gleichen Färbung wie der Wurzelstock. Die fadenförmigen Seitenwurzeln sind brüchig und nicht sehr zahlreich. Der Bruch ist kurz. Die Ausläufer zeigen verdickte Knoten, getrennt durch längs gestreifte Internodien von 20-50 mm Länge mit faserigem Bruch (Ph. Eur., 2014).
-Das Pulver ist blass-gelblich-grau bis blass graubraun (Ph. Eur., 2014).
 

Geruch

Durchdringend nach Isovaleriansäure mit an Campher erinnernder Beinote (Hänsel & Sticher, 2010); charakteristisch, durchdringend, an Isovaleriansäure und Campher erinnernd (Reichling et al., 2016); charakteristisch, an Isovaleriansäure erinnernd (Wichtl, 2009).
 

Geschmack

Süsslich mit einem schwach bitteren Nachgeschmack (Hänsel & Sticher, 2010); zuerst süsslich, dann würzig und schwach bitter (Reichling et al., 2016); süsslich-würzig, etwas bitter (Wichtl, 2009).
 
©2019 - Institut für Veterinärpharmakologie und ‑toxikologie, Winterthurerstrasse 260, 8057 Zürich, Schweiz
Es kann keinerlei Haftung für Ansprüche übernommen werden, die aus dieser Webseite erwachsen könnten.