Theae nigrae folium - Organoleptische Angaben
Arzneipflanzen
Phytotherapie
 

Aussehen

-Ganzdroge: Das unzerkleinerte Blatt, das gewöhnlich nicht in den Handel kommt, ist lanzettlich oder elliptisch-eiförmig, an der Spitze stumpf oder in eine längere Spitze ausgezogen. Der Blattrand ist feingesägt. Jeder Zahn endet bei den jungen Blättern in einer Drüsenzotte. Die Sekundärnerven bilden in einiger Entfernung vom Blattrand bogenförmige Schlingen, von denen Abzweigungen in die Randzähne entsandt werden. Die jüngsten, oft nicht völlig entfalteten Blättchen, sind auf der Unterseite silbrig, die älteren Blätter hingegen nur spärlich behaart (Hagers Enzyklopädie, 2015).
-Schnittdroge: rotbraune bis nahezu schwarze, stark geknitterte Blattbruchstücke (Wichtl, 2009).
-Reinheit: Aschegehalt 5-6.5%, Schwermetallfreiheit der Asche; Feuchtigkeitsgehalt maximal 8.5%; Tee: säureunlösliche Asche maximal 1.0% im Trockenzustand, Massenverlust maximal 8%; Tee-Extrakte in Pulverform: Asche maximal 8.0%, Massenverlust maximal 6% (Hagers Enzyklopädie, 2015).
-Aufguss: rotbraun (Hagers Enzyklopädie, 2015).
 

Geruch

-Schwach aromatisch (Hagers Enzyklopädie, 2015; Wichtl, 2009).
 

Geschmack

-Leicht adstringierend (Hagers Enzyklopädie, 2015); adstringierend, bitter (Wichtl, 2009).
 
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