Menthae piperitae folium; Folium menthae piperitae - Organoleptische Angaben
Arzneipflanzen
Phytotherapie
 

Aussehen

Nach Ph. Eur. 8:
-Die ganzen, gebrochenen oder geschnittenen Blätter sind dünn, brüchig und häufig zerknittert. Das ganze Blatt ist 3-9 cm lang und 1-3 cm breit. Die Blattspreite ist eiförmig oder lanzettlich, oben zugespitzt, am Rand scharf gesägt und am Blattgrund asymmetrisch. Die fiedrig angeordnete Nervatur weist zwischen Mittelnerv und Seitennerven jeweils einen Winkel von 45° auf und tritt an der Blattunterseite deutlich hervor. Die Blattunterseite ist schwach behaart und unter der Lupe (6x) erscheinen Drüsenhaare als glänzende, gelbliche Punkte. Der gerillte Blattstiel hat üblicherweise einen Durchmesser von bis zu 1 mm und ist 0.5-1 cm lang.
-Die Droge ist grün bis bräunlich grün und weist bei einigen Varietäten eine bräunlich violette Nervatur auf. Die Blattstiele sind grün bis bräunlich violett.
-Die Droge wird pulverisiert. Das Pulver ist bräunlich grün.
 

Geruch

Charakteristisch (nach Menthol), durchdringend (Hänsel & Sticher, 2010; Ph. Eur., 2014; Reichling et al., 2016).
 

Geschmack

Charakteristisch, aromatisch (Ph. Eur., 2014; Reichling et al., 2016); zunächst brennend würzig, rasch kühlender Nachgeschmack (Hänsel & Sticher, 2010; Ph. Eur., 2014).
 
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