Angelicae archangelicae radix - Humanmedizin
Arzneipflanzen
Phytotherapie
 

Anwendungen

Traditionelle Anwendungen

-Appetitlosigkeit, dyspeptische Beschwerden wie leichte Magen-Darm-Krämpfe, Völlegefühl, Blähungen (Kommission E, 1990; Teuscher et al., 2012; Wiesenauer, 2015; Wichtl, 2009).
-Als Exspectorans, Diuretikum, Emmenagogum und bei nervös bedingten Schlafstörungen (Wichtl, 2009).
 

Zubereitung

Innerlichen Anwendung:
-Tee: 1 Esslöffel klein geschnittene Droge mit ½ Liter Wasser aufbrühen (Flück & Jaspersen-Schib, 2003).
-1.5 g der fein zerschnittenen oder grob pulverisierten Droge mit kaltem Wasser ansetzen und kurz aufkochen oder mit kochendem Wasser aufbrühen (bedecktes Gefäss). Jeweils 30 Minuten vor der Mahlzeiten 1 Tasse Tee ungesüsst (Teuscher et al., 2012; Wichtl, 2009).
 

Behandlungsdauer

Keine bekannt.
 

Hinweise

-Gegenanzeige: Nicht bekannt (Wichtl, 2009).
-Nebenwirkungen: Die in Angelikawurzel enthaltenen Furocumarine können die Haut lichtempfindlicher machen und bei UV-Bestrahlung zu phototoxischen Reaktionen führen (EMA, 2007).
-Wechselwirkungen: Keine bekannt.
 

Toxizität

Siehe Angelica-Veterinärtoxikologie
 

Fertigpräparate

In der Schweiz sind homöopathische Arzneimittel mit Angelikawurzel verfügbar. Die geschnittene und pulverisierte Droge ist in Arzneibuchqualität im Fachhandel erhältlich, ferner Hausspezialitäten, Einzelherstellungen und Verschreibungen (Pharmavista).
 
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