Der Wirkstoff erwies sich bei ≥ 8 Wochen alten Hunden bei einer wiederholten monatlichen oralen Applikation von 20 mg/kg als sicher. Bei Nagern war die Verabreichung von bis zu 30 mg/kg sicher (McTier 2016b).
Bei Hunden traten ernsthafte Intoxikationserscheinungen wie Erbrechen, Krämpfe und versteifte, ruckartige Bewegungen bei einer oralen Dosis von 62,5 mg/kg auf. Bei einer einmaligen oralen Gabe von ≤ 25 mg/kg konnten keine signifikanten Intoxikationssymptome beobachtet werden (EMA 2015b).
Eine 3-fache Überdosierung von Sarolaner führte bei Collies mit defektem Multidrug-Resistance-Protein 1 (MDR1 / ABCB1 -/-) zu keinen Intoxikationssymptomen (EMA 2015b).
| Ratte: | p.o. 783 mg/kg (EMA 2015b) |
In Studien zur akuten dermalen Toxizität konnten keine Hautirritationen beobachtet werden (EMA 2015b).
Der Wirkstoff hat eine leichte irritierende Wirkung auf die Augen (EMA 2015b).
Bei Welpen traten bei einer wiederholten, monatlichen Applikation von 20 mg/kg (5-fache Überdosis) Konvulsionen, Tremor und Ataxie auf. Hunde, welche wiederholt 12 mg/kg (3-fache Überdosis) erhielten, zeigten Tremor und Ataxie. Die Symptome traten insbesondere während der ersten 24 Stunden nach der Applikation auf und klangen ohne Therapie ab. Bei einer Dosis von 4 mg/kg traten bei keinem der Hunde Symptome auf (EMA 2015b).
In Studien erwies sich der Wirkstoff weder mutagen noch wirkte er genotoxisch (EMA 2015b).
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