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Gastrointestinaltrakt
Verdauungsstörungen wie Durchfall, Erbrechen und Anorexie sind die am häufigsten auftretenden unerwünschten Wirkungen. Selten entwickeln die Hunde eine Polydipsie. Verabreicht man Oclacitinib zusammen mit Ciclosporin, kann es vermehrt zu Durchfall und vorübergehender Inappetenz kommen (Cosgrove 2015a; Panteri 2016a; EMA 2013a).
Hämatopoese / Immunsystem
Oclacitinib kann Auswirkungen auf an der Immunabwehr oder Hämatopoese beteiligten Zytokine haben und dadurch unerwünschte Wirkungen verursachen. Ausserdem kann eine Lymphadenopathie auftreten (EMA 2013a).
Ciclosporin
Die kombinierte Verabreichung von Ciclosporin und Oclacitinib über einen Zeitraum von 3 Wochen wurde von Hunden gut vertragen und führte, verglichen mit der allenigen Gabe von Oclacitinib weder zu einer Zunahme von Nebenwirkungen noch zu Abweichungen der Laborwerte (Panteri 2016a).
Haut
Es können Schwellungen der Haut und Unterhaut, eine Pyodermie, Otitis, Pododermatits sowie Hefepilzinfektionen der Haut auftreten (Cosgrove 2015a; EMA 2013a).
Harntrakt
In einer klinischen Langzeitstudie von bis zu 4 Monaten Dauer traten Harnwegsinfektionen/Zystitiden auf (Cosgrove 2015a). In einer Studie mit Hunden ≥ 2 Jahre alt mit der Anamnese einer allergischen Dermatitis, ohne offensichtliche Anamnese einer Harnwegsinfektion oder Prädisposition für Harnwegsinfektionen erhielten Oclacitinib in der vorgegebenen Dosierung für eine Zeitspanne von 180 - 230 Tagen. Aufgrund von Urinanalysen und Harnkulturen konnte festgestellt werden, dass keiner der 55 Hunde in der Studie eine Harnwegsinfektion während der Therapie mit Oclacitinib entwickelte. Bei zwei Hunden traten selbstlimitierende abnormale Zeichen des Harntrakts auf, ohne dass die Harnkultur oder die Befunde der Urinanalyse auf eine Hanrwegsinfektion hingewiesen hatten (Simpson 2017a).