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Dosierung - allgemein

Subkutane Appliaktion (Injektionsschmerz)

In einer Studie mit 26 Katzen führte die Injektion zu unmittelbaren Schmerzreaktionen wie beispielsweise Schreien, Knurren und einer veränderter Körperhaltung. Gemäss den Autoren hielten die Schmerzanzeichen für etwa 30 - 60 Sekunden an und nahmen in ihrer Intensität mit zunehmender Anzahl Behandlungen wieder ab (Pedersen 2019a).

Orale Applikation

Gemäss Krentz et al kann das Mehrkomponenten-Präparat Xraphconn®erfolgreich zur Behandlung von FIP eingesetzt werden. Xraphconn® enthält unter anderem GS-441524 als aktive Substanz; weitere Inhaltsstoffe sind laut Packungsbeilage unter anderem Radix scrophulariae, Platycodon grandiflorum, Phyllostachys pubescens, Forsythia suspensa, und Anemarrhena asphodeloides. In der Studie wurden 18 Katzen mit FIP während 84 Tagen mit Xraphconn® behandelt, alle Katzen zeigten bereits nach wenigen Behandlungstagen eine starke Besserung der klinischen Symptome und Laborparameter sowie einen massiven Rückgang der Viruslast (Krentz 2021a).

Xraphconn®:
Da es sich bei Xraphconn® um ein Mehrkomponenten-Präparat handelt, dessen genaue Zusammensetzung nur teilweise bzw. nicht bekannt ist (Krentz 2021a), können dazu keine Dosierungsangaben gemacht werden.

Anmerkung der Redaktion
Die Substanz GS-441524 ist aktuell weder in der Schweiz noch in einem anderen europäischen Land als Tierarzneimittel zugelassen. Die im Internet angebotenen Präparate sind dementsprechend bezüglich der Anwendung am Tier nicht geprüft und die pharmazeutische Qualität der Substanz (Einhaltung der Reinheitsanforderungen an Arzneistoffe) ist auch nicht bekannt. Aus diesem Grund ist von einer Behandlung mit solchen (nicht zugelassenen) Präparaten abzuraten.


Neurologische FIP-Form

Bei der Behandlung von Katzen mit FIP, welche ein neurologisches Erscheinungsbild zeigen, sind wahrscheinlich höhere Dosierungen notwendig, als bei der "feuchten" oder "trockenen" Form ohne neurologische Symptome. Zur Dosisfindung sind jedoch noch weitere pharmakokinetische Studien nötig, welche den Übertritt von GS-441524 durch die intakte sowie die beeinträchtigte Blut-Hirn-Schranke untersuchen (Dickinson 2020a).

Dosierung - speziell

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