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Gastrointestinaltrakt

Patienten mit akuten oder chronischen Erkrankungen der Magen-Darm-Schleimhaut sollten nicht mit nichtsteroidalen Entzündungshemmern behandelt werden (Gassner 1998a).
 

Nierenfunktionsstörungen

Patienten mit akuten oder chronischen Nierenfunktionsstörungen sollten nicht mit nichtsteroidalen Entzündungshemmern behandelt werden (Plumb 1999a; Gassner 1998a; Johnston 1997b). Gemäss einer anderen Studie ist eine Langzeittherapie mit Meloxicam in einer Dosis von 0,02 mg/kg 1 × täglich p.o. bei Katzen mit einer chronischen Niereninsuffizienz bedenkenlos möglich. Die Ergebnisse dieser Studie deuten darauf hin, dass Meloxicam das Fortschreiten der Nierenerkrankung sogar verlangsamen kann (Gowan 2011a). Eine Langzeitbehandlung mit oralem Meloxicam verkürzt die Lebenserwartung von Katzen mit einer vorbestehenden chronischen Niereninsuffizienz im IRIS (Renal Interest Society) Stadium 1, 2 und 3 nicht (Gowan 2012a). Somit kann der Wirkstoff bei Katzen mit einer chronischen Niereninsuffizienz niedrigdosiert zur Langzeittherapie von chronischen Schmerzen eingesetzt werden, sofern ein Fortschreiten der Nierenerkrankung ausgeschlossen werden kann (Monteiro 2019a).
 

Herzinsuffizienz

Patienten mit Herzinsuffizienz sollten aufgrund verminderter Nierendurchblutung nicht mit nichtsteroidalen Entzündungshemmern behandelt werden (Gassner 1998a).
 

Gerinnungsstörungen

Bei Tieren mit Störungen des Gerinnungssystems, wie z.B. Von Willebrandt`s Krankheit, und/oder erhöhter Blutungsneigung ist die Verabreichung nichtsteroidaler Entzündungshemmer kontraindiziert (Plumb 1999a).
 

Alter

Meloxicam sollte bei geriatrischen Patienten nur mit erhöhter Vorsicht angewandt werden, da diese ein grösseres Toxizitätsrisiko aufweisen (Plumb 1999a).
 

Jungtiere

Meloxicam darf nicht bei Kälbern mit einem Alter unter einer Woche und nicht bei Fohlen, Hunde- und Katzenwelpen mit einem Alter unter 6 Wochen angewandt werden. Katzen mit einem Gewicht unter 2 kg sollten ebenfalls nicht mit Meloxicam behandelt werden (EMEA 2005c; EMEA 2005d).
 

Königspythons

Bei einem Versuch an Königspytons konnte mit Meloxicam nach kleinen chirurgischen Eingriffen keine analgetische Wirkung erzielt werden (Olesen 2008a).
 

Trächtigkeit und Laktation

Meloxicam darf nicht bei trächtigen oder laktierenden Stuten, Kätzinnen und Hündinnen angewandt werden (EMEA 2005d; EMEA 2005c).
 

Lebererkrankungen

Bei Tieren mit chronischen Erkrankungen der Leber sollten aufgrund eines eingeschränkten Metabolismus nichtsteroidale Entzündungshemmer nur mit erhöhter Vorsicht angewandt werden (Plumb 1999a).
 

Trächtigkeit

Meloxicam sollte nicht an trächtige und säugende Hündinnen verabreicht werden (Ungemach 1999f).
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