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Lokale Nebenwirkungen

i.m. Appliaktion

Bei Eseln traten nach mehrmaligen i.m. Applikationen lokale Schwellungen an der Injektionsstelle auf (Lizarraga 2004a).
 

Systemische Nebenwirkungen

ZNS-System

Bei Hunden kam es je nach Geschlecht, Alter und Größe 15 Minuten nach i.v. Applikation von Norfloxacin zum Kotabsatz, Urinieren und Speicheln. Des Weiteren können 2 Stunden nach Verabreichung des Wirkstoffes plötzlich Anfälle auftreten. Vermutlich stimulieren hohe Konzentrationen von Norfloxacin das Brechzentrum und lösen Durchfall und Krämpfe aus. Deshalb sollte Norfloxacin sehr langsam i.v. appliziert werden (Brown 1990e).
 
Bei Eseln führte die langsame i.v. Applikation von 10 mg/kg Norfloxacinnikotinat zu milden, vorübergehenden Krampfanfällen, Strabismus und profusem Schwitzen (Lizarraga 2004a).
 

Herzkreislaufsystem

Nach der langsamen i.v. Applikation von Norfloxacinnikotinat trat bei Eseln eine Tachykardie auf (Lizarraga 2004a).
 

Gastrointestinaltrakt

Es kann zu Nebenwirkungen im Magen-Darmtrakt (Durchfall, Erbrechen) kommen (McEvoy 1992a; Kroker 1999b).
 

Bewegungsapparat

Vor allem bei jungen Hunden kann Norfloxacin zu Läsionen im Knorpel führen und damit verbundenen Arthropathien (McEvoy 1992a).
Nach Applikation von Norfloxacin über 2 Wochen wurden bei Fohlen, jungen Hunden und Ratten Gelenkknorpelschäden beobachtet (Bertone 2000a).
 

Kristallurie

Bei hohen Dosen und alkalischem Urin kann es zu Kristallurie kommen (Krasula 1991a).
 

Labor

Norfloxacin führt zur Abnahme folgender Parameter: Hämoglobin, Erythrozytenzahl, Hämatokrit, Lymphozytenzahl, Kreatinin, Calcium, alkalische Phosphatase, Phosphor und Harnstickstoff (Brown 1990e).
 
Bei Eseln konnte nach mehrmaligen i.m. Injektionen eine Erhöhung der Kreatin-Phosphokinase im Serum festgestellt werden (Lizarraga 2004a).
© {{ new Date().getFullYear() }} - Institut für Veterinärpharmakologie und ‑toxikologie

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