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Absorption

Piperacillin wird nach einer intramuskulären Injektion schnell absorbiert (el-Komy 1995a). Nach einer intramuskulären Verabreichung von 430 mg/kg Piperacillin betrug die Absorptions-Halbwertszeit beim Pferd 0,46 h (el-Komy 1995a).
 

Verteilung

Piperacillin verteilt sich nach einer intravenösen Injektion schnell im Körper, die Verteilungshalbwertszeit beträgt beim Pferd nach einer intravenösen Verabreichung von 430 mg/kg 0,58 Stunden (el-Komy 1995a). Piperacillin zeigt eine gute Verteilung im extrazellulären Gewebe, Knochen, Urin, Galle und abhängig vom Vorliegen einer Entzündung auch in der zerebrospinalen Flüssigkeit (Fortner 1982a; Nathwani 1993a).
 
Auge
Bei Kaninchen wurde die Penetration in den Glaskörper und das Kammerwasser nach einer intravitrealen Injektion von 2'000 μg/0,1 ml untersucht. Die folgende Tabelle zeigt die Konzentrationen abhängig von der Zeit (Miglioli 1989a):
 
Zeit [h]Glaskörper [μg/ml]Kammerwasser [μg/ml]
286,752,56
455,93 ± 14,121,40 ± 1,04
852,14 ± 19,480,81 ± 1,15
1232,03 ± 01,50 ± 0,65
2415,570
482,340
 
Denis et al. untersuchten die intraokuläre Diffusion sowohl bei gesunden Kaninchen als auch bei Tieren, deren Augen mit Staph. epidermidis infiziert worden waren, mittels einer intraperitonealen Injektion von 200 mg/kg. Die folgende Tabelle zeigt die Piperacillin-Konzentration in verschiedenen Geweben des gesunden Auges abhängig von der Zeit (Denis 1992a):
 
 0.5 h1 h2 h4 h
Kammerwasser [μg/g]2,44,60,90,1
Iris [μg/g]46,41,90,01
Linse [μg/g]nicht bestimmt0,01nicht bestimmtnicht bestimmt
Retina & Choroidea [μg/g]9,29,71,90,01
Kornea [μg/g]2,241,8nicht bestimmt
Sklera [μg/g]14194,60,03
 
Die Diffusion ins infizierte Gewebe war deutlich erhöht. Die folgende Tabelle zeigt die Piperacillin-Konzentration in verschiedenen Geweben des infizierten Auges abhängig von der Zeit (Denis 1992a):
 
 0.5 h1 h2 h4 h
Kammerwasser [μg/g]1217,53,20,01
Iris [μg/g]13,612,43,90,02
Linse [μg/g]0,030,04nicht bestimmtnicht bestimmt
Retina & Choroidea [μg/g]9,46,60,2nicht bestimmt
Kornea [μg/g]1410,251,6
Sklera [μg/g]20226,20,02
 
Darm
Piperacillin erreicht im Darm therapeutische Spiegel gegen E. coli und B. fragilis. Dies wurde in Experimenten mit Hunden gezeigt, welchen Piperacillin intravenös verabreicht wurde. Nach der Applikation von 100 mg/kg betrug die maximale Konzentration in der Mucosa 33 μg/g und im Succus entericus 60 μg/g. Nach der Injektion von 200 mg/kg wurde in der Mucosa eine Konzentration von 49 μg/g und im Succus entericus von 75 μg/g erreicht (Thadepalli 1986a).
 
Die folgende Tabelle zeigt die Piperacillin-Konzentrationen nach einer 30-minütigen Infusion von 4 Gramm Piperacillin und 0,5 Gramm Tazobactam bei Menschen, gemessen ab dem Beginn der Infusion (Kinzig 1992a):
 
Zeitpunkt [min]Mucosa proximal [μg/g]Mucosa distal [μg/g]Appendix [μg/g]
30 - 60keine Angabekeine Angabe48,2 ± 12,5
61 - 9064,6 ± 11,467,8 ± 24,364,1 ± 22,3
91 - 15031,4 ± 20,521,2 ± 14,926,5 ± 11,1
 
Das Gewebe-Serum-Verhältnis beträgt nach 91 - 150 Minuten 0,545 ± 0,298 für die proximale Mucosa, 0,588 ± 0,163 für die distale Mucosa und 0,498 ± 0,157 für den Appendix.
 
Fettgewebe
Bei einer Untersuchung an Menschen, welchen 5 Gramm Piperacillin intravenös verabreicht worden war, wurden im Fettgewebe therapeutische Konzentrationen erreicht. Nach 2 bis 3 Stunden betrug die durchschnittliche Konzentration 27 μg/g (Russo J Jr 1982a).
 
Die folgende Tabelle zeigt die Piperacillin-Konzentrationen nach einer 30-minütigen Infusion von 4 Gramm Piperacillin und 0,5 Gramm Tazobactam bei Menschen, gemessen ab dem Beginn der Infusion (Kinzig 1992a):
 
Zeitpunkt [min]Konzentration [μg/g]Verhältins Gewebe/Plasma
30 - 6010,1 ± 5,060,097 ± 0,038
61 - 909,69 ± 4,390,088 ± 0,038
91 - 1506,61 ± 4,010,115 ± 0,070
151 - 2703,95 ± 2,980,109 ± 0,056
 
Fötus
Bei Ratten wurde am 18. Tag der Tragezeit 1'000 mg/kg Piperacillin intravenös oder intraperitoneal injiziert. Dabei betrug die maximale Konzentration im Fötus 48% der maternalen Serumkonzentration und wurde nach 7 Stunden erreicht. Die folgende Tabelle zeigt die Konzentration im Fötus abhängig von der Zeit (Batra 1984a):
 
Zeit [h]Konz. nach i.v. [μg/ml]Konz. nach i.p. [μg/ml]
029,9 ± 3,2 
0,08328,7 ± 1,710,2 ± 3,1
0,1735,4 ± 2,213,9 ± 4,5
0,2543,2 ± 3,113,1 ± 4,8
0,548,0 ± 2,824,9 ± 7,1
129,8 ± 5,244,7 ± 10,7
232,9 ± 1,362,7 ± 28,1
616,7 ± 0,828,1 ± 10,1
812,3 ± 0,528,4 ± 13,2
119,5 ± 0,332,8 ± 9,1
245,2 ± 0,712,6 ± 3,3
 
Galle
In der Galle werden hohe Konzentrationen erreicht (Sörgel 1994a). Bei Menschen, welchen 4 Gramm Piperacillin zusammen mit 0,5 Gramm Tazobactam parenteral verabreicht worden waren, wurden nach 70 bis 83 Minuten die folgenden Konzentrationen gemessen (Westphal 1997a):
Serum69,1 ± 41,5 μg/ml
Galle (D. choledochus)630,4 μg/ml
Galle (Gallenblase)342,3 μg/ml
Gallenblasenwand49,3 μg/g
 
Bei weiteren Untersuchungen mit Menschen, welchen 4 Gramm Piperacillin mit 0,5 Gramm Tazobactam intravenös injiziert worden waren, wurden innerhalb von 12 Stunden 28,4 ± 18,0 mg Piperacillin in der Galle ausgeschieden. Die maximale Konzentration betrug 358 ± 242 μg/ml. Westphal et al. vermuten deshalb eine aktive Sekretion des Piperacillins in die Galle (Westphal 1997a).
 
Haut
Die folgende Tabelle zeigt die Piperacillin-Konzentrationen nach einer 30-minütigen Infusion von 4 Gramm Piperacillin und 0,5 Gramm Tazobactam bei Menschen, gemessen ab dem Beginn der Infusion (Kinzig 1992a).
 
Zeitpunkt [min]Konzentration [μg/g]Verhältins Gewebe/Plasma
30 - 6065,0 ± 32,30,603 ± 0,268
61 - 9094,2 ± 27,80,837 ± 0,341
91 - 15061,8 ± 23,81,11 ± 0,360
151 - 27034,8 ± 22,10,952 ± 0.412
 
Knochen
Die folgende Studie zeigt die Penetration von Piperacillin in die Kortikalis und die Spongiosa. Dazu wurden den Versuchspersonen 3 Gramm Piperacillin und 0,375 Gramm Tazobactam mittels einer 30-minütigen Infusion verabreicht. Nach einer Stunde wurden die durchschnittliche Piperacillin-Konzentration in der Kortikalis und der Spongiosa gemessen sowie das Verhältins Knochen / Plasma berechnet (Incavo 1994a):
 
 Piperacillin Konz. [μg/g]Knochen / Plasma
Kortikalis18,7 ± 7,80,18 ± 0,08
Spongiosa21,3 ± 10,10,23 ± 0,12
 
Lunge
Nach der Verabreichung von 2 Gramm Piperacillin und 0,5 Gramm Tazobactam bei Menschen mittels einer 30-minütigen Infusion wurde im Lungengewebe eine maximale Konzentration von 40,8 ± 16,6 μg/g 30 Minuten nach Ende der Infusion gemessen (Sörgel 1994a).
 
Milch
Piperacillin erreicht in der Milch nur geringe Konzentrationen. Bei Frauen, welchen 4 Gramm Piperacillin alle 8 Stunden intravenös verabreicht wurden, betrug die durchschnittliche Konzentration in der Milch nach einer Stunde 0,49 μg/ml, nach 2 Stunden 0,81 μg/ml, nach 3 Stunden 1,10 μg/ml und nach 4 Stunden 1,20 μg/ml. Nach der zweiten Injektion wurde nach einer Stunde eine Konzentration von 1,30 μg/ml, nach 2 Stunden 1,90 μg/ml und nach 3 Stunden 1,10 μg/ml gemessen (Baier 1982a).
 
Ohr
Bei Versuchen mit Meerschweinchen, welche an einer durch Str. pneumoniae D1051 induzierten Otitis media litten, wurde die Verteilung von Piperacillin im Mittelohr untersucht. Dazu wurde den Tieren 100 mg/kg Piperacillin intravenös verabreicht. Die maximale Konzentration in der Mucosa erreichte 131,1 μg/g und die Halbwertszeit betrug 0,52 Stunden; die gesamte AUC betrug 79,8 mg●h/l. Insgesamt lag die Konzentration während 3,04 Stunden über dem MIC von Str. pneumoniae (Hori 2000a).
 
Muskulatur
Die folgende Tabelle zeigt die Piperacillin-Konzentrationen nach einer 30-minütigen Infusion von 4 Gramm Piperacillin und 0,5 Gramm Tazobactam bei Menschen, gemessen ab dem Beginn der Infusion (Kinzig 1992a):
 
Zeitpunkt [min]Konzentration [μg/g]Verhältins Gewebe/Plasma
30 - 6019,9 ± 8,980,183 ± 0,068
61 - 9023,3 ± 11,30,180 ± 0,056
91 - 15016,2 ± 8,320,288 ± 0,109
151 - 2709,35 ± 4,940,284 ± 0,115
 
Quergestreifte Muskulatur
In einer Untersuchung mit Menschen wurden nach der intravenösen Injektion von 5 Gramm Piperacillin in der abdominalen quergestreiften Muskulatur therapeutische Konzentrationen erreicht. Nach 2 bis 3 Stunden betrug die durchschnittliche Konzentration 31 μg/g (Russo J Jr 1982a).
 
Urogenitaltrakt
Nach der Verabreichung von 2 Gramm Piperacillin und 0,5 Gramm Tazobactam mittels einer 30-minütigen Infusion wurde bei Menschen eine maximale Konzentration von 17,9 ±10,6 μg/g innerhalb einer Stunde nach Beginn der Infusion gemessen (Sörgel 1994a).
 
Piperacillin kann bei Infektionen der weiblichen Geschlechtsorgane angewendet werden. Bei einer Untersuchung mit Frauen wurden 2 Gramm Piperacillin 3-mal täglich intravenös verabreicht. Dabei wurde im Uterus nach 30 Minuten eine durchschnittliche Piperacillin-Konzentration von 35 μg/g gemessen. In den Ovarien betrug die Konzentration zu diesem Zeitpunkt 21 μg/g, in den Eileitern 23 μg/g und im Parametrium 15 μg/g (Weissenbacher 1982a).
 
Bei Ratten wurden am 18. Tag der Tragezeit 1'000 mg/kg Piperacillin intravenös oder intraperitoneal injiziert. Die folgende Tabelle zeigt die Konzentration in der Plazenta (PLA) und der amniotischen Flüssigkeit (AMF) abhängig von der Zeit (Batra 1984a):
 
Zeit [h]PLA i.v. [μg/ml]PLA i.p. [μg/ml]AMF i.v. [μg/ml]AMF i.p. [μg/ml]
01'858,3 ± 82,4-3,7 ± 0,9-
0,0831'136,7 ± 82,1755,1 ± 286,55,6 ± 1,228,6 ± 11,5
0,171'017,8 ± 24,41'015,8 ± 375,96,7 ± 0,923,1 ± 7,8
0,25908,5 ± 30,8859,5 ± 463,66,6 ± 1,524,9 ± 9,8
0,5446,7 ± 57,31'418,0 ± 442,412,7 ± 1,226,9 ± 8,1
1162,3 ± 26,11'161,7 ± 344,815,9 ± 3,536,5 ± 11,1
274,1 ± 4,2836,5 ± 332,618,9 ± 1,947,0 ± 19,5
651,9 ± 3,9282,0 ± 159,416,2 ± 1,621,5 ± 7,6
857,4 ± 16,6204,5 ± 117,512,2 ± 0,835,7 ± 17,7
1128,7 ± 0,97252,7 ± 78,210,8 ± 0,957,4 ± 16,6
2417,1 ± 0,5376,4 ± 25,38,9 ± 0,3534,9 ± 9,7
 
ZNS
In einer Studie mit Kaninchen wurde die Penetration von Piperacillin in Kombination mit Tazobactam in die zerebrospinale Flüssigkeit (CSF) untersucht. Dabei war die Penetration bei gesunden Tieren nur gering und betrug zwischen 0,6 bis 0,9%. Bei Tieren, welche mit einem β-Laktamase-produzierenden Stamm von E. coli infiziert worden waren, stieg die Penetration bis auf 22,9 ± 11,5%. Die folgende Tabelle zeigt die Konzentration im Serum und der CSF bei gesunden Tieren nach einer 5-stündigen Infusion mit Piperacillin (PIP) und Tazobactam (TAZ) im Verhältnis 8:1 (Kern 1990a):
 
Dosis [mg/kg/h]Serum [μg/ml]CSF [μg/ml]
40 PIP & 5 TAZ34,6 ± 5,0<0,5
80 PIP & 10 TAZ105,6 ± 57,10,8 ± 0,4
120 PIP & 15 TAZ153,8 ± 46,51,4 ± 0,4
160 PIP & 20 TAZ200,1 ± 6,91,7 ± 0,7
200 PIP & 25 TAZ269,4 ± 7,32,0 ± 0,5
 
Die nachfolgende Tabelle zeigt die Serum- und CSF-Konzentration bei Tieren, welche an einer E. coli-Meningitis leiden, nach einer 5-stündigen Infusion von Piperacillin (PIP) allein oder in Kombination mit Tazobactam (TAZ) im Verhältinis 8:1 (Kern 1990a):
 
Dosis [mg/kg/h]Serum [μg/ml]CSF [μg/ml]
80 PIP100,8 ± 27,24,7 ± 1,7
160 PIP292,1 ± 68,47,9 ± 1,0
200 PIP453,125,914,8 ± 3,1
40 PIP & 5 TAZ20,2 ± 2,84,6 ± 2,3
80 PIP & 10 TAZ105,6 ± 48,617,4 ± 4,7
120 PIP & 15 TAZ213,5 ± 97,226,6 ± 10,0
160 PIP & 20 TAZ364,5 ± 62,053,5 ± 14,5
200 PIP & 25 TAZ477,6 ± 202,359,9 ± 27,0
 

Metabolismus

Beim Menschen wurde Desethyl-Piperacillin, ein aktiver Metabolit, im Serum und Urin nachgewiesen (Komuro 1997a). Weitere Untersuchungen zeigten, dass dieses N-Desethyl-Derivat 6 bis 9% der AUC ausmacht (Sörgel 1993a; McEvoy 1992a). Bei Ratten konnte dieser Metabolit nicht nachgewiesen werden (Komuro 1997a). Bei Experimenten mit isolierten Leberzellen von Kaninchen wurden 10,8% des verwendeten Piperacillins biotransformiert (Brogard 1990a).
 

Elimination

Piperacillin wird hauptsächlich über die renale glomeruläre Filtration ausgeschieden, ein kleinerer Teil wird über das tubuläre Anionen-Transportsystem sezerniert (el-Komy 1995a; Komuro 1994a; Holmes 1984a; Sörgel 1994a; Sörgel 1993a). Beim Menschen wird ca. 60 bis 80% der verabreichten Dosis renal eliminiert (Nathwani 1993a). Bei Versuchen mit Hunden, welchen 500 mg/kg Piperacillin alle 12 Stunden intravenös verabreicht worden war, konnten innerhalb von 48 Stunden 46,06% der verabreichten Dosis im Urin nachgewiesen werden (Batra 1983a). Die biliäre Ausscheidung beträgt beim Menschen je nach Quelle bis 20% respektive 20 bis 30% (Dietze 2002a; Wright 1999a; Sörgel 1994a).
 

Bioverfügbarkeit

Mensch:i.m. 71% (Sörgel 1993a)
 

Wirkungsdauer / -maximum

Nach einer intravenösen Applikation von 430 mg/kg Piperacillin und 20 mg/kg Cephapirin wurden beim Pferd während 24 Stunden therapeutische Konzentrationen nachgewiesen. Der durchschnittliche Wert betrug 4 μg/ml und übertraf damit die MIC der meisten empfindlichen Bakterien (el-Komy 1995a).
 

Maximale Plasmakonzentration, Cmax

Hund:nach 55 - 110 mg/kg: 250 - 500 μg/ml (Aronson 1989a)
  
Katze:nach 55 - 110 mg/kg: 250 - 500 μg/ml (Aronson 1989a)
  
Pferd:nach i.m. 430 mg/kg Piperacillin und 20 mg/kg Cephapirin: 47,68 ± 1,89 μg/ml (el-Komy 1995a)
  
Kaninchen:nach i.v. 400 mg/kg: 150,72 ± 33,98 mg/l (Li 2004a)
nach i.v. 400 mg/kg Piperacillin und 50 mg/kg Tazobactam: 158,75 ± 22,02 mg/l (Li 2004a)
nach s.c. 400 mg/kg: 150,72 ± 33,98 μg/ml (Li 2005b)
nach s.c. 400 mg/kg Piperacillin und 50 mg/kg Tazobactam: 158,75 ± 22,02 μg/ml (Li 2005b)
  
Maus:nach s.c. 40 mg/kg: 25,6 μg/ml (Soriano 1996a)
nach s.c. 200 mg/kg: 97,3 μg/ml (Soriano 1996a)
nach s.c. 400 mg/kg: 197,1 μg/ml (Soriano 1996a)
nach s.c. 450 mg/kg: 458 ± 19 mg/l (Beale 1991a)
  
Meerschweinchen:nach i.v. 100 mg/kg: 247,8 mg/l (Hori 2000a)
  
Falke:nach i.m. 100 mg/kg: 204 ± 76 μg/ml (Robbins 2000a)
  
Eule:nach i.m. 100 mg/kg: 221 ± 54 μg/ml (Robbins 2000a)
  
Mensch:nach i.v. 1 g: 172 mg/l (Nathwani 1993a)
 

Zeitpunkt der maximalen Plasmakonzentration, Tmax

Pferd:nach i.m. 430 mg/kg Piperacillin und 20 mg/kg Cephapirin: 1,84 ± 0,09 h (el-Komy 1995a)
  
Kaninchen:nach i.v. 400 mg/kg: 1,17 ± 0,41 h (Li 2004a)
nach i.v. 400 mg/kg Piperacillin & 50 mg/kg Tazobactam: 1,50 ± 0,71 h (Li 2004a)
  
Falke:nach i.m. 100 mg/kg: 0,25 ± 0 h (Robbins 2000a)
  
Eule:nach i.m. 100 mg/kg: 0,50 ± 0,3 h (Robbins 2000a)
 

Eliminationshalbwertszeit

Hund:30 - 40 min (Aronson 1989a)
nach i.v. 40 mg/kg: 28,1 ± 8,8 min (Komuro 1994a)
nach i.v. 40 mg/kg Piperacillin und 10 mg/kg Tazobactam: 25,4 ± 3,2 min (Komuro 1994a)
nach i.v. 500 mg/kg: 32,8 min (Batra 1983a)
  
Katze:30 - 40 min (Aronson 1989a)
  
Pferd:nach i.m. 430 mg/kg Piperacillin und 20 mg/kg Cephapirin: 6,20 ± 0,27 h (el-Komy 1995a)
  
Maus:nach s.c. 40 mg/kg: 15,2 min (Soriano 1996a)
nach s.c. 200 mg/kg: 15,4 min (Soriano 1996a)
nach s.c. 400 mg/kg: 27,0 min (Soriano 1996a)
nach s.c. 450 mg/kg: 9,0 min (Beale 1991a)
  
Ratte:nach i.v. 60 mg/kg: 33 ± 6 min (Nolting 1996a)
nach i.v. 120 mg/kg: 36 ± 8 min (Nolting 1996a)
nach i.v. 1'000 mg/kg: 6 h (Batra 1984a)
Ratte (tragend):nach i.v. 1'000 mg/kg: 8 h (Batra 1984a)
  
Meerschweinchen:nach i.v. 100 mg/kg: 0,19 h (Hori 2000a)
  
Falke:nach i.m. 100 mg/kg: 1,29 h (Robbins 2000a)
  
Eule:nach i.m. 100 mg/kg: 1,97 h (Robbins 2000a)
  
Mensch:nach i.v. 1 g: 4,3 - 5,4 h (Nathwani 1993a)
nach i.v. 4 g Piperacillin & 0,5 g Tazobactam: 1,14 ± 0,19 h (Westphal 1997a)
 

MRT (Mean residence time)

Kaninchen:nach i.v. 400 mg/kg: 2,57 ± 0,29 h (Li 2004a)
nach i.v. 400 mg/kg Piperacillin und 50 mg/kg Tazobactam: 2,58 ± 0,33 h (Li 2004a)
  
Ratte:nach i.v. 60 mg/kg: 32 ± 8 min (Nolting 1996a)
nach i.v. 120 mg/kg: 33 ± 5 min (Nolting 1996a)
  
Falke:nach i.m. 100 mg/kg: 1,42 ± 0,38 h (Robbins 2000a)
  
Eule:nach i.m. 100 mg/kg: 1,80 ± 0,32 h (Robbins 2000a)
 

Verteilungsvolumen

Hund:nach i.v. 500 mg/kg: 236 ml/kg (Batra 1983a)
  
Pferd:nach i.m. 430 mg/kg Piperacillin und 20 mg/kg Cephapirin: 6,11 ± 0,39 l/kg (el-Komy 1995a)
  
Ratte:nach i.v. 60 mg/kg: 0,33 ± 0,20 l/kg (Nolting 1996a)
nach i.v. 120 mg/kg: 0,52 ± 0,41 l/kg (Nolting 1996a)
nach i.v. 1'000 mg/kg: 0,4 l (Batra 1984a)
Ratte (tragend):nach i.v. 1'000 mg/kg: 0,6 l (Batra 1984a)
  
Falke:nach i.m. 100 mg/kg: 0,69 ± 0,29 l/kg (Robbins 2000a)
  
Eule:nach i.m. 100 mg/kg: 0,42 ± 0,11 l/kg (Robbins 2000a)
  
Mensch:nach i.v. 4 g: 11,9 l (Sörgel 1993a)
nach i.v. 4 g Piperacillin und 0,5 g Tazobactam: 12,3 l (Sörgel 1993a)
 

AUC

Hund:nach i.v. 40 mg/kg: 5'435 ± 1'051 mg●min/l (Komuro 1994a)
nach i.v. 40 mg/kg Piperacillin und 10 mg/kg Tazobactam: 5'623 ± 983 mg●min/l (Komuro 1994a)
  
Pferd:nach i.v. 430 mg/kg Piperacillin und 20 mg/kg Cephapirin: 54,60 ± 0,71 μg/ml/h (el-Komy 1995a)
nach i.m. 430 mg/kg Piperacillin und 20 mg/kg Cephapirin: 46,62 ± 0,52 μg/ml/h (el-Komy 1995a)
  
Kaninchen:nach i.v. 400 mg/kg: 502,07 ± 71,15 mg●h/l (Li 2004a)
nach i.v. 400 mg/kg Piperacillin & 50 mg/kg Tazobactam: 548,96 ± 35,20 mg●h/l (Li 2004a)
nach s.c. 400 mg/kg: 502,07 ± 71,15 h●μg/ml (Li 2005b)
nach s.c. 400 mg/kg Piperacillin und 50 mg/kg Tazobactam: 548,96 ± 35,20 h●μg/ml (Li 2005b)
  
Maus:nach s.c. 40 mg/kg: 15,4 μg●h/ml (Soriano 1996a)
nach s.c. 200 mg/kg: 75,4 μg●h/ml (Soriano 1996a)
nach s.c. 400 mg/kg: 249,3 μg●h/ml (Soriano 1996a)
  
Ratte:nach i.v. 60 mg/kg: 4'662 ± 1'899 μg/ml●min (Nolting 1996a)
nach i.v. 120 mg/kg: 9'921 ± 4'138 μg/ml●min (Nolting 1996a)
  
Meerschweinchen:nach i.v. 100 mg/kg: 103,7 mg●h/l (Hori 2000a)
  
Falke:nach i.m. 100 mg/kg: 218 ± 52 μg●h/ml (Robbins 2000a)
  
Eule:nach i.m. 100 mg/kg: 444 ± 104 μg●h/ml (Robbins 2000a)
  
Mensch:nach i.v. 4 g: 286 mg●h/l (Sörgel 1993a)
nach i.v. 4 g Piperacillin & 0,5 g Tazobactam: 296,0 ± 83,9 μg●h/ml (Westphal 1997a)
 

Plasmaproteinbindung

Mensch:15 - 20% (Wright 1999a)
20 - 30% (Sörgel 1993a)
 

Serumproteinbindung

Hund:15,9 ± 1,1% (Komuro 1994a)
  
Pferd:19,23 ± 1,19% (el-Komy 1995a)
  
Mensch:14,2 ± 2,5% (Komuro 1994a)
 

Clearance

Hund:nach i.v. 40 mg/kg: 7,5 ± 1,4 ml/min/kg (Komuro 1994a)
nach i.v. 40 mg/kg Piperacillin und 10 mg/kg Tazobactam: 7,3 ± 1,1 ml/min/kg (Komuro 1994a)
nach i.v. 500 mg/kg: 50 ml/min (Batra 1983a)
  
Pferd:nach i.m. 430 mg/kg Piperacillin und 20 mg/kg Cephapirin: 13,75 ± 0,27 ml/kg/min (el-Komy 1995a)
  
Ratte:nach i.v. 60 mg/kg: 11,7 ± 8,3 ml/min/kg (Nolting 1996a)
nach i.v. 120 mg/kg: 15,3 ± 9,4 ml/min/kg (Nolting 1996a)
nach i.v. 1'000 mg/kg: 1,6 ml/min (Batra 1984a)
Ratte (tragend):nach i.v. 1'000 mg/kg: 2,1 ml/min (Batra 1984a)
  
Falke:nach i.m. 100 mg/kg: 0,48 ± 0,12 ml/kg/min (Robbins 2000a)
  
Eule:nach i.m. 100 mg/kg: 0,23 ± 0,05 (Robbins 2000a)
  
Mensch:nach i.v. 4 g: 240 ml/min (Sörgel 1993a)
nach i.v. 4 g Piperacillin und 0,5 g Tazobactam: 276,0 ± 128,0 ml/min (Westphal 1997a)
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