| Pferd: | Die therapeutische Breite beträgt beim Pferd mehr als 5 (Ungemach 1999f). |
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| In einer Studie an Pferden, denen die dreifache Menge der empfohlenen Dosis über 10 Tage verabreicht wurde, konnten ausser einer Hypoproteinämie bei einem Shetland-Pony, keine Intoxikationserscheinungen festgestellt werden (Lees 1985a). |
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| In einer neueren Studie wurden nach einer 12-tägigen, intravenösen Applikation von 1,1 mg/kg, dreimal täglich, bei 80% der Tiere gastrointestinale Ulcera und Erosionen diagnostiziert. Durch Proteinverluste über die geschädigten Schleimhäute des Digestionstraktes kann es zu geringgradigen Hypoproteinämien kommen (MacAllister 1993a). |
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| In einer weiteren Studie wurden bei Pferden, nach der täglichen Gabe von 1,1 mg/kg über 15 Tage, 3,3 mg/kg über 10 Tage und 5,5 mg/kg über 5 Tage, keine signifikante Veränderung des Gesundheitszustandes festgestellt. So wurde weder okkultes Blut gefunden, noch gab es eine Veränderung hämatologischer Parameter oder des klinischen Bildes der Tiere (Houdeshell 1977a). |
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| Hund: | Bei Hunden werden toxische Reaktionen, in Form gastrointestinaler Irritationen und nephrotoxischer Einwirkungen, nach täglicher Verabreichung des drei- bis fünffachen der empfohlenen Dosis über einen Zeitraum von mehr als 3 Tagen, erwartet (Branson 1995a; Reid 1991b). Bei kombinierter Anwendung verschiedener nichtsteroidaler Antiphlogistika ist zu beachten, dass aufgrund des gleichen Wirkmechanismus eine erhöhte Gefahr von toxischen Reaktionen besteht (Bertone 1990b). |
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| Schwein: | Sauen tolerieren das Dreifache der therapeutischen Dosis ohne klinische Symptome, es kann jedoch eine leichte Erhöhung der weissen Blutzellen beobachtet werden (EMEA 2000m). |
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| Vögel: | Hohe Dosen über längere Zeit können gastrointestinale Läsionen und Nierenschäden hervorrufen (Heard 1997a). |