mdi-magnify Wirkstoff Suchen Tierarzneimittel Produkte & Futter


mdi-book-open-variant Impressum mdi-help Hilfe / Anleitung mdi-printer Webseite ausdrucken mdi-bookmark Bookmark der Webseite speichern mdi-magnify Suche & Index Wirkstoffe mdi-sitemap Sitemap CliniPharm/CliniTox-Webserver mdi-home Startseite CliniPharm/CliniTox-Webserver mdi-email Beratungsdienst: Email / Post / Telefon

Anwendungssicherheit

Aufgrund der geringen Toxizität ist die Verabreichung hoher Dosen, z.B. bei der Behandlung gegen Pseudomonaden, möglich (Greene 1998b).
 

Akute Toxizität

LD50 Ticarcillin-Dinatrium

Hund:i.v. > 4'000 mg/kg (NLM 2005a)
s.c. 7'000 mg/kg (NLM 2005a)
  
Kaninchen:i.v. > 8'000 mg/kg (NLM 2005a)
nach s.c. > 11'000 mg/kg (NLM 2005a)
  
Ratte:i.v. 5'350 mg/kg (NLM 2005a)
s.c. 10'000 mg/kg (NLM 2005a)
oral 16'000 mg/kg (NLM 2005a)
i.p. 7'200 mg/kg (NLM 2005a)
  
Maus:i.v. 5'200 mg/kg (NLM 2005a)
s.c. 10'700 mg/kg (NLM 2005a)
oral > 16'000 mg/kg (NLM 2005a)
i.p. 7'800 mg/kg (NLM 2005a)
 

LD50 Gemisch Ticarcillin-Dinatrium / Kalium-Clavulanat (30:1)

Maus:i.v. 2'689 mg/kg (Tasker 1986a)
  
Ratte:i.v. 3'081 mg/kg (Tasker 1986a)
 

Genotoxizität

Die Kombination von Ticarcillin und Clavulansäure (30:1) zeigte bei in-vitro-Untersuchungen mit Bakterien (Ames Test) und humanen Lymphozyten kein karzinogenes Potential. Zum gleichen Ergebnis kam auch ein Micromucleus-Test, welcher mit Knochenmarkszellen von Mäusen durchgeführt worden war (GlaxoSmithKline 2007a).
 

Neugeborene

Bei Versuchen mit Neugeborenen Ratten und Mäusen, welche eine intravenöse Injektion mit Ticarcillin-Dinatrium und Clavulansäure erhielten, war die akute Toxizität gegenüber den erwachsenen Tieren unverändert (Tasker 1986a).
 

Ototoxizität

Jakob et al. untersuchten die Ototoxizität von Ticarcillin an Chinchilllas. Dazu wurden entweder 0,5 ml einer 10%igen Ticarcillin-Lösung oder 0,5 ml einer Lösung mit 10% Ticarcillin und 0,3% Clavulansäure ins Mittelohr appliziert. Bei beiden Gruppen waren nach einer Woche Hämorrhagien innerhalb der tympanischen Membran und der Mucosa des Mittelohres sowie Effusionen und Adhäsionen in der periannulären Region sichtbar. Nach 4 Wochen waren die entzündlichen Symptome in den meisten Fällen verschwunden. Es wurden jedoch Cholesteatome beobachtet, welche durch die Migration von hyperplastischen Epidermiszellen durch die intakte tympanische Membran gebildet wurden. Im Innenohr wiesen die Sinneszellen, die Stützzellen und die Stria vascularis der Cochlea Schäden auf. Die Kombination mit Clavulansäure erhöhte die ototoxische Wirkung des Ticarcillins nicht weiter (Jakob 1995a).
 

Reproduktion (Embryo-/Fetotoxizität)

Reproduktionsstudien mit Ticarcillin, Clavulansäure und deren Kombination im Verhältnis 30:1 wurden mit Ratten und Mäusen durchgeführt, dabei wurden weder Embryotoxitzität oder ein teratogenes Potential noch Effekte auf die peri- oder postnatale Entwicklung beobachtet (Tasker 1986a).
© {{ new Date().getFullYear() }} - Institut für Veterinärpharmakologie und ‑toxikologie

Es kann keinerlei Haftung für Ansprüche übernommen werden, die aus dieser Webseite erwachsen könnten.