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Absorption

Nach oraler Verabreichung findet eine schnelle und vollständige Absorption statt (Tocco 1975a; Hall 1975a). Da nach lokaler Verabreichung am Auge systemische Nebenwirkungen auftreten können, ist eine transokkuläre Absorption sehr wahrscheinlich (Svec 1986a).
 

Verteilung

Nach intravenöser Verabreichung bei Ratten wurde der Wirkstoff hauptsächlich in der Lunge, der Nieren und dem Dünndarm nachgewiesen (Tocco 1975a). Der Wirkstoff tritt nach lokaler Verabreichung am Auge in die Muttermilch über (Lustgarten 1983a).
 

Metabolismus

Es findet eine erhebliche Metabolisierung in der Leber statt (Hoffman 2001b). Nach oraler Verabreichung ist weniger als 20% in Form von unmetabolisiertem Timolol im Plasma nachweisbar (Tocco 1975a).
 

Mensch

Beim Menschen entstehen via Oxidation und hydrolytischer Spaltung des Morpholinringes zwei Hauptmetaboliten: N-(4-[3-[(1,1-dimethylethyl)amino]-2-hydroxypropoxy)]-1,2,5-thiadiazol-3-yl]-N-(2-hydroxyethyl)glycin und 1-[(1,1-dimethylethyl)amino]-3-[[4-[(2-hydroxyethyl)amino]-1,2,5-thiadiazol-3-yl]oxy]-2-Propanol (Tocco 1980a). Der Anteil im Urin beträgt für den ersten Metaboliten 30% und für den zweiten 10%. Nur der zweite Metabolit weist eine beta-adrenerge sympatholytische Aktivität von ungefähr 1/7 derjenigen von Timolol, getestet an anästhesierten Hunden, auf (Wasson 1980a).
 

Hund

Beim Hund ist der wichtigste Metabolit die [2-hydroxy-3-[[4-(4-morpholinyl)-1,2,5-thiadiazol-3-yl]oxy]-Propionsäure. Der Anteil im Urin beträgt beim Hund 55%, beim Menschen nur 6%. Dieser Metabolit weist keine beta-blockierende Aktivität auf (Wasson 1980a).
 

Elimination

Mensch

Nach oraler Verabreichung werden innerhalb von 84 Stunden 66% über den Urin und 6% über die Faeces ausgeschieden (Tocco 1975a).
 

Ratte

Nach oraler Verabreichung werden 58% über den Urin und 26% über die Faeces ausgeschieden. Nach intravenöser Verabreichung werden 50% über den Urin und 28% über die Faeces ausgeschieden (Tocco 1975a).
 

Hund

Nach oraler Verabreichung werden innerhalb von 72 Stunden 68% über den Urin und 19% über die Faeces ausgeschieden (Tocco 1975a).
 

Bioverfügbarkeit

Aufgrund eines First-Pass-Metabolismus beträgt die Bioverfügbarkeit nach oraler Verabreichung 60% (Starke 2005a).
 

Wirkungseintritt

Miosis

Kleintiere:nach konjunktival Timolol 0,5%: 30 Minuten (Wilkie 1991a; Wilkie 1991b)
  
Pferd:nach konjunktival Timolol 0,5%: 6 Stunden (Van Der Woerdt 2000a)
 

Reduktion des intraokkulären Druckes

Katze:nach konjunktival Timolol 0,5%: 6 Stunden (Wilkie 1991b)
  
Pferd:nach konjunktival Timolol 0,5%: 8 Stunden (Van Der Woerdt 2000a)
 

Wirkungsdauer

Miosis

Katze:nach konjunktival Timolol 0,5%: 7 Tage (Wilkie 1991b)
 

Wirkungsmaximum

Reduktion des intraokkulären Druckes

Hund:nach konjunktival Timolol 0,5%: 2 - 4 Stunden (Wilkie 1991a)
  
Katze:nach konjunktival Timolol 2%: 2 Stunden
nach konjunktival Timolol 4%: 3 - 4 Stunden (Colasanti 1981a)
 

Wirkspiegel

Zeitpunkt der maximalen Plasmakonzentration Tmax

Bei Mensch, Hund und Ratte 1 - 2 Stunden nach oraler Verabreichung (Tocco 1975a).
 

Eliminationshalbwertszeit

Ratte:28 Minuten
Hund:48 Minuten
Mensch:5,5 Stunden (Tocco 1975a)
 

Verteilungsvolumen

Das Verteilungsvolumen beträgt beim Menschen 2,2 l/kg (Starke 2005a).
 

Plasmaproteinbindung

Beim Menschen beträgt die Plasmaproteinbindung 60% (Fichtl 2005a).
 

Clearance

Die Clearance beträgt beim Menschen 500 ml/min (Fichtl 2005a).
© {{ new Date().getFullYear() }} - Institut für Veterinärpharmakologie und ‑toxikologie

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