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ACE-Hemmer

Patienten, die unter einer Langzeittherapie mit ACE-Hemmern stehen, können während der Narkose Episoden schwerer Hypotension erleiden (Naguib 1997a).
 

Adrenalin / Ephedrin

Siehe Dopamin (Plumb 1999a).
 

Atemkalk

Isofluran interagiert mit trockenem Atemkalk und bildet dabei Kohlenmonoxid (Janshon 1997a).
 

Alfentanil

Siehe Fentanyl (Vuyk 1997a).
 

Dexmedetomidin

Dexmetodomidin ist ein selektiverer alpha2-Adrenoceptor als Clonidin und reduziert deutlich die MAC von Isofluran (Naguib 1997a).
 

Dopamin

Isofluran sensibilisiert das Myokard für Sympatikiomimetika weniger stark als Halothan, dennoch können Arryhmien auftreten. Ein möglicher Wirkstoff, der eine Arrythmie auslösen kann, ist Dopamin. Vorsichtige Anwendung und gutes Monitioring werden empfohlen (Plumb 1999a).
 

Adrenalin

Siehe Dopamin (Plumb 1999a).
 

Fentanyl

Fentanyl reduziert die MAC von Inhalationsanästhetika. Die Interaktion von Opioiden und Halothan ist nicht linear (Vuyk 1997a; Maurer 1993a).
Fentanyl kann die MAC von Gasen nicht auf Null reduzieren, da Opioide keine komplette Anästhetika sind, und immer in einer Kombination mit anderen Sedativa oder Gasen angewendet werden sollten (Vuyk 1997a). In Kombination mit Isofluran kann Fentanyl die MAC um 60 - 70% reduzieren (Naguib 1997a)
 

Kalziumkanal-Blocker

Kalziumkanal-Blocker vermindern den Verbrauch von Inhalationsanästhetika um bis zu 25%. Hämodynamische Nebeneffekte können mit einer Verabreichung von Kalzium reduziert werden (Naguib 1997a).
 

Lachgas

In Gegenwart von 70% Lachgas vermindert sich die MAC von Isofluran signifikant (Dale 1987a). Bei Konzentrationen zwischen 0 - 75% Lachgas nimmt die Isoflurankonzentration linear ab (Vuyk 1997a). Es wird diskutiert, ob Isofluran vielleicht in dosisabhängiger Weise den analgetischen Effekt von Lachgas antagonisiert (Vuyk 1997a).
 

Metaraminol

Siehe Dopamin (Plumb 1999a).
 

Metodomidin

Bei gesunden Katzen erzeugt die Kombination einer geringen Dosis von Medetomidin mit Isofluran eine schwere Vasokonstriktion, einen gesteigerten Füllungsdruck des linken Ventrikels und eine verminderte Aortenfüllung. Eine Steigerung der ventrikulären Vor- und Nachlast ist potentiell schädlich (Golden 1998a).
 

Morphin

Siehe Fentanyl (Vuyk 1997a).
 

Nicardipin

Die Wirkungsdauer von Nicardipin wird durch die Gegenwart von Isofluran verlängert (Nishiyama 1997a).
 

Nicht-polarisiertende neuromuskuläre Blocker

Nicht-polarisiertende neuromuskuläre Blocker (z.B. Pancuronium) sollten vorsichtig mit halogenierten Anästhetika verwendet werden, da es zu einer additiven neuromuskulären Wirkung kommen kann (Plumb 1999a; Naguib 1997a). Isofluran potenziert die neuromuskulären Blocker stärker wie Halothan (Dale 1987a).
 

Noradrenalin

Siehe Dopamin (Plumb 1999a).
 

Succinylcholin

Succinylcholin kombiniert mit einem Inhalationsanästhetikum erhöht das Auftreten von Herznebenwirkungen (Bradykardie, Arrhytmine, Sinus Stillstand und Apnoe). Maligne Hyperthermie kann bei Risikopatienten ausgelöst werden (Plumb 1999a).
 

Sufentanil

Siehe Fentanyl (Vuyk 1997a).
 

Systemische Aminoglykoside

Siehe nicht-polarisiertende neuromuskuläre Blocker (Plumb 1999a).
 

Systemisches Lincomycin

Siehe nicht-polarisiertende neuromuskuläre Blocker (Plumb 1999a).
 

Terbutalin

Terbutalin ist ein Sympathomimetikum, das mit Inhalationsgasen interagieren und Herzarrythmien auslösen kann (Naguib 1997a).
 

Xanthine

Siehe Terbutalin (Naguib 1997a).
 

Penicillin G

Bei mit Penicillin G behandelten und mit Isofluran anästhesierten Schweinen, fand man höhere Penicillin-Konzentrationen in der Leber als bei nicht narkotisierten Tiere (Chiesa 2017a).
© {{ new Date().getFullYear() }} - Institut für Veterinärpharmakologie und ‑toxikologie

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