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Amiodaron
Amiodaron erhöht den Serumspiegel und/oder die pharmakologischen Effekte von Kalziumkanalblockern (Plumb 1999a).
Beta-Blocker
Wegen der synergistischen Wirkung der beiden Substanzklassen auf die AV-Überleitung sollten Kalziumkanalblocker und Beta-Blocker nicht miteinander kombiniert werden (Sponer 1996a). In-vitro werden die negativ inotropen und die vasorelaxierenden Wirkungen von Nifedipin durch Propranolol-Vorbehandlung deutlich gesteigert (Weishaar 1988a).
Siehe auch unter Kalziumkanalblocker.
Blutdrucksenkende Medikamente
Bei kombiniertem Einsatz von Nifedipin und blutdrucksenkenden Medikamenten, wie andere Vasodilatatoren, Beta-Blocker, Kalziumkanalblocker, Alpha-Blocker oder ACE-Hemmer, kann es zu einer additiven hypertensiven Wirkung kommen (Plumb 1999a).
Digoxin
Der Plasmaspiegel von Digoxin wird durch Kalziumantagonisten erhöht (Ungemach 1994c). Kalziumkanalblocker führen beim Meerschweinchen zu einer Reduktion der Resorption von Digoxin aus dem Darm (Budihna 1993a).
Inhalationsnarkotika
Der Einsatz von Kalziumkanalblocker während einer Inhalationsanästhesie, besonders mit Enfluran, kann synergistische negativ dromodrope und negativ inotrope Wirkungen auslösen (Quist Christensen 1993a).
Kalziumkanalblocker
Beta-Blocker, Kalziumkanalblocker und andere negativ inotrope Wirkstoffe sollten besonders bei Patienten mit Kardiomyopathie oder kongestiver Herzinsuffizienz nur mit Vorsicht zusammen eingesetzt werden (Plumb 1999a). Die Kombination mit Kalziumantagonisten, wie Verapamil, kann zu einem AV-Block führen (Ungemach 1994c). Beta-Blocker und Kalziumkanalblocker verlangsamen die Frequenz des Sinusknotens und die Überleitung durch den AV-Knoten, und besitzen beide eine negativ chronotrope Wirkung. Bei Kombination besteht die Gefahr der Dekompensation und Verschlimmerung der kongestiven Herzinsuffizienz, außerdem der Hypotonie (Rush 1998a).