Wirkungsort / Wirkungsmechanismus
Siehe unter
Cephalosporine.
Wirkungsspektrum
Siehe auch
Wirkungsspektrum Cephalosporine der 1. Generation!
Im Vergleich zu
Cefalotin, einem weiteren Cephalosporin der 1. Generation, ist Cefacetril etwas schwächer wirksam gegen Staphylokokken (
Jackson 1974a;
Bianchi 1980a); die MIC betrug 0,46 μg/ml (
Jackson 1974a) bzw. 1,23 μg/ml (
Bianchi 1980a). Gegenüber E. coli ist Cefacetril hingegen besser wirksam als Cefalotin (
Jackson 1974a;
Hodges 1973a;
Bianchi 1980a); die MIC betrug ca. 7 μg/ml (
Bianchi 1980a;
Jackson 1974a;
Bianchi 1980a).
In einer norddeutschen Studie über die Resistenzlage von Keimen aus Euterentzündungen konnte gezeigt werden, dass Cefacetril sehr gut wirksam war gegenüber Streptokokken (Strept. agalactiae, Strept. uberis und Strept. dysgalactiae), sowie gegenüber Staphylokokken (Staph. aureus, Koagulase-negative Staphylokokken) und A. pyogenes mit weniger als 1,3% resistenten Keimen. Die Wirkung gegenüber Enterokokken, E. coli und Klebsiella pneumoniae war mässig bis schlecht mit 45,7%, 86,6% bzw. 70,5% resistenten Keimen. Gegenüber Pseudomonaden war Cefacetril nicht wirksam (
Schroder 2005a).
Resistenzen
siehe
Resistenzen bei Cephalosporinen
Inoculum-Effekt
siehe
Inoculum-Effekt bei Cephalosporinen
Postantibiotischer Effekt (PAE)
siehe
PAE bei Cephalosporinen