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Anwendungssicherheit
Bromocyclen zeichnet sich, mit Ausnahme der Katze, durch eine gute lokale und allgemeine Verträglichkeit für Warmblüter aus (Vigvari 1969a).
Subletale Dosen von 500 mg/kg p.o. über 28 Tage vertragen Ratten ohne Nebenerscheinungen (Klatt 1966a).
Hunde, die in 12- bis 35-fach überdosierten Bädern 28 Tage lang täglich 2 Minuten gebadet wurden, zeigten keine Unverträglichkeitsreaktionen (Klatt 1966a).
Eine Ausnahme bilden die Katzen. Bei Ganzkörperbehandlungen in den üblichen Konzentrationen treten bereits Unverträglichkeitsreaktionen in Form von Salivation, Apathie, Erbrechen und gestörten Allgemeinbefinden auf (Ungemach 1994b).
Akute Toxizität
Die akute Toxizität von Bromocyclen ist wesentlich geringer als bei anderen Organochlorverbindungen (Klatt 1966a; Ungemach 1994b).
In der Regel treten die Symptome einer Bromocyclenintoxikation innerhalb von 1 - 24 Stunden nach Exposition auf. Es kommt zu Erbrechen, Hypersalivation, Tachykardie und Tachypnoe. Aufgrund starker Lipophilie hat Bromocyclen eine spezielle Affinität zum ZNS. Somit sind die weiteren Intoxikationserscheinungen Ausdruck einer zentralnervösen Stimulation und äussern sich in Form von Übererregung, Ataxie, Inkoordination, Tremor, Spasmen einzelner Muskeln oder Muskelgruppen, Konvulsionen und Depression (Jones 1979a; Clarke 1975a; Wrigley 1979a; Priest 1990a).