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Akute Angstzustände

Clomipramin eignet sich nicht zur Prophylaxe von akuten Angstzuständen, wie sie zum Beispiel bei Gewittern auftreten (Demuth 2003a).
 

Dominanzaggression

Die Behandlung mit Clomipramin bei Hunden mit einer Dominanzaggression gegenüber dem Besitzer führt nicht zum Erfolg. Für diese Indikation ist Fluoxetin besser geeignet (White 1999a).
 

Kombination MAO-Hemmer - TCA

Clomipramin sollte nicht in Kombination mit MAO-Hemmern oder innert 14 Tagen nach Aufhören der Therapie mit MAO-Hemmern angewandt werden, da es dadurch zu einem Serotoninsyndrom kommen kann (Seksel 2002a). Dieses ist gekennzeichnet durch Unruhe, Muskelzuckungen, Angstzustände, Hyperreflexie, Tremor, Schüttelfrost, Krämpfe und Durchfall (Boothe 2001f; Overall 1997a).
 

ZNS-Erkrankungen

Clomipramin soll nicht bei Tieren mit Krämpfen angewandt werden (Boothe 2001f; Seksel 2002a).
 
Bei Hunden mit Epilepsie sollte Clomipramin nur mit äusserster Vorsicht eingesetzt werden (Landsberg 2001a; Overall 1994a), da TCA die Krampfschwelle herabsetzen können (Göthert 2001a).
 

Kardiale Erkrankungen

Clomipramin darf bei Tieren mit einer kardiovaskulären Dysfunktion nur mit Vorsicht angewandt werden (Löscher 2003a; Ebert 2002a) und bei Herzerkrankungen ist Clomipramin kontraindiziert (Heath 2002a; Boothe 2001f).
 
Clomipramin sollte nur mit Vorsicht bei Tieren mit Herzarrhythmien (Landsberg 2001a; Moon-Fanelli 1998a; Seksel 2002a) oder mit einem abnormalem EKG (Reich 2000a) angewandt werden.
 

Nierenerkrankungen

Clomipramin ist kontraindiziert bei Tieren mit einer Nierenerkrankung (Heath 2002a).
 

Urinretention

Wegen der anticholinergen Wirkung sollte Clomipramin nur mit Vorsicht bei Tieren mit einem anamnestischen Hinweis auf eine Urinretention (Löscher 2003a; Seksel 2002a; Overall 1997a; Overall 2002a) angewandt werden.
 

Lebererkankungen

Clomipramin darf nur mit äusserster Vorsicht für Tiere verwendet werden, die eine Lebererkrankung oder eine reduzierte Leberfunktion haben (Moon-Fanelli 1998a; Landsberg 2001a; Boothe 2001f).
 

Erniedrigte GI-Motilität

Wegen der anticholinergen Wirkung sollte Clomipramin nur mit Vorsicht bei Tieren mit einer erniedrigten gastrointestinalen Motilität angewandt werden (Löscher 2003a; Ebert 2002a).
 

Glaukom

Bei Tieren mit einem Glaukom sollte Clomipramin nur mit Vorsicht eingesetzt werden (Landsberg 2001a; Boothe 2001f; Seksel 2002a).
 
Wegen der anticholinergen Wirkung sollte Clomipramin nur mit Vorsicht bei Tieren mit einem erhöhten intraokulären Druck angewandt werden (Plumb 2002a; Löscher 2003a).
 

Männliche Zuchttiere

Clomipramin sollte nicht an männliche Zuchttiere verabreicht werden (Horwitz 2000a), da es in hohen Dosierungen zu einer Hodenatrophie führen kann (Plumb 2002a).
 

Hyperthyreose

Clomipramin darf nur mit Vorsicht bei einer Hyperthyreose oder bei Tieren, die eine Thyroidsupplementation erhalten, angewendet werden, weil dann ein erhöhtes Risiko für kardiale Arrhythmien besteht (Seksel 2002a; Boothe 2001f).
 

Metabolische Störungen

Clomipramin sollte nicht bei Tieren mit metabolischen Störungen angewandt werden (Boothe 2001f).
© {{ new Date().getFullYear() }} - Institut für Veterinärpharmakologie und ‑toxikologie

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