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Aminoglykoside
Aminoglykoside weisen eine blockierende Wirkung auf die neuromuskuläre Übertragung auf. In der Behandlung oder Diagnostik von Myasthenia-Patienten kann deshalb bei gleichzeitiger Verabreichung von Aminoglykosiden eine erhöhte Dosis von Pyridostigminbromid nötig sein (Plumb 2002a).
Anästhetika & Antiarrhythmika
Bei gleichzeitiger Anwendung von Anästhetika und/oder Antiarrhythmika, welche eine blockierende Wirkung auf die neuromuskuläre Übertragung aufweisen, kann eine erhöhte Dosis von Pyridostigminbromid nötig sein (Plumb 2002a).
Atropin
Atropin antagonisiert die muskarinergen Effekte von Pyridostigminbromid. Eine gleichzeitige Verabreichung sollte jedoch mit Vorsicht vorgenommen werden, da Atropin die ersten Symptome einer cholinergen Krise maskiert (Plumb 2002a).
Die Wirkung von depolarisierenden Muskelrelaxantien (Phase I Block) kann verlängert werden (Plumb 2002a).
Dexpanthenol
Theoretisch kann die Wirkung von Pyridostigminbromid verstärkt werden(Plumb 2002a).
Kortikosteroide
Die cholinesterasehemmende Wirkung von Pyridostigminbromid kann durch Kortikosteroide vermindert werden (Plumb 2002a).
Magnesium
Parenteral verabreichtes Magnesium kann zu einer direkten inhibitorischen Wirkung auf die Skelettmuskulatur führen und somit die Therapie mit Cholinesterasehemmern antagonisieren (Plumb 2002a).