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Klassifizierung: Alkohole >> Alditole (Zuckeralkohole) Nieren & Harntrakt >> Diuretika >> Osmotische Diuretika Verdauungsapparat >> Laxantien >> Osmotische Laxanzien Lebensmittel: Zusatzstoffe & Aromen >> Süssungsmittel Vergiftungen (Dekontamination & Antidote) >> Forcierte Ausscheidung >> Diuretika Synonyme: Mannit Lateinisch: Mannitolum Englisch: Mannitol Französisch: Mannitol Italienisch: Mannitolo; Mannite CAS-Nummern: Mannitol (E421) = 69-65-8

Eigenschaften

Das osmotische Diuretikum Mannitol ist ein 6-wertiger Zuckeralkohol (Dugan 1989a; Jurna 1987a) und ein Isomer von Sorbitol (Beall 1963a; Ali 1988a). Mit Mannose ist der Wirkstoff nahe verwandt (Beall 1963a; Ali 1988a).
Mannitol tritt als weisses, kristallines Pulver oder in Form von Körnchen auf, welche einen süsslichen Geschmack aufweisen (McEvoy 1992a). Sein molekulares Gewicht beträgt 182 (Crabtree 1984a), der pKa 3,4 und der Schmelzpunkt liegt bei 166 - 168°C (Windholz 1983a). Die Substanz ist sehr gering löslich in Alkohol und hat bei 25°C eine Wasserlöslichkeit von ungefähr 182 mg/ml (McEvoy 1992a).
 

Lagerung / Stabilität

Die handelsübliche 20 - 25%ige Lösung sollte warm gehalten oder mindestens bei Raumtemperatur gelagert werden, um eine Kristallisation zu verhindern (Plumb 1995a).
Auskristallisierte Lösungen sind vor der Verwendung durch Autoklavieren oder Eintauchen in Wasser von ca. 60°C wieder vollständig in Lösung zu bringen (McEvoy 1992a).
 

Kompatibilität

Aufgrund ihrer Konzentration und Dosierung eignen sich Osmotherapeutika nicht zum Mischen mit anderen Arzneimitteln (Ungemach 1997a).
Bei einer Bluttransfusion sollte kein Mannitol zugefügt werden (McEvoy 1992a).
Natriumchlorid- oder Kaliumchlorid-Zusätze können Ausfällungen verursachen, wenn die Mannitollösung mehr als 20%ig ist (Plumb 1995a).
Es besteht eine Unverträglichkeit mit konzentrierten sauren oder alkalischen Lösungen (Plumb 1995a).
© {{ new Date().getFullYear() }} - Institut für Veterinärpharmakologie und ‑toxikologie

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