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Systemische Nebenwirkungen
Kardiovaskuläres System / Haut
Der Begriff Flushing beschreibt ein Gefühl von Brennen, Juckreiz und Kitzeln, begleitet von einer geröteten Haut. Dabei handelt es sich um die Folgen einer kutanen Vasodilatation (National Academy Press 1998a; Inceoglu 2012a; Cheng 2006b). Der Einsatz von Niacin ist in der Medizin wegen diesem Effekt limitiert (National Academy Press 1998a; Inceoglu 2012a; Cheng 2006b). Die Mechanismen dieser Vasodilatation sind noch nicht genau bekannt. Es wurde eine Ausschüttung von vasodilatatorischen Prostaglandinen PGD2 und PGF2 aus dem Arachidonsäuremetabolismus durch den Cyclooxigenase P450-Pfad beschrieben. Dabei wird die Arachidonsäure durch das P450 metabolisiert. Dieser Prozess wird durch die lösliche Epoxid-Hydrolase (sEH) reguliert (Cheng 2006b). In einem mit Mäusen durchgeführten Experiment konnte durch die Inhibierung der sEH das Niacin-induzierte Flushing reduziert werden (Inceoglu 2012a). In der Humanmedizin wird der Effekt des Flushings durch eine Prämedikation mit Acetylsalicylsäure und Indomethacin verringert (Jungnickel 1997a; Prachayasittikul 2010a).