Da das Tierarzneimittel aromatisiert ist, besteht die Gefahr, dass Hunde und Katzen die Tabletten
gezielt aufsuchen und übermässig aufnehmen. Aus diesem Grund ist das Präparat für Tiere
unerreichbar aufzubewahren.
Besondere Vorsichtsmassnahmen für den Anwender:
Nach der Handhabung des Tierarzneimittels Hände waschen.
Bei Kleinkindern besteht bei der versehentlichen Einnahme das Risiko für Nebenwirkungen. Bei
versehentlicher Einnahme ist unverzüglich ein Arzt zu Rate zu ziehen und die Packungsbeilage oder
das Etikett vorzuzeigen
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und andere Wechselwirkungen:
In Studien wurde Galliprant gleichzeitig mit anderen zugelassenen Tierarzneimitteln wie Antibiotika,
Mitteln zur Bekämpfung von Parasiten (Antiparasitika) und Impfungen angewendet.
Die gleichzeitige Anwendung mit anderen entzündungshemmenden Medikamenten wurde nicht
untersucht. Die gleichzeitige Anwendung von Galliprant mit Kortikosteroiden oder (anderen)
entzündungshemmenden Medikamenten sollte vermieden werden.
Bei Patienten, die eine Begleittherapie benötigen, sollte die Arzneimittelverträglichkeit überwacht
werden. Bei der Umstellung von einem Entzündungshemmer auf einen anderen oder bei der
Umstellung von steroidalen oder nicht steroidalen Entzündungshemmern auf Galliprant sollten
angemessen lange Behandlungspausen in Absprache mit dem Tierarzt berücksichtigt werden.
Trächtigkeit und Laktation:
Die Unbedenklichkeit von Galliprant bei trächtigen und säugenden Hündinnen ist nicht belegt. Nur
anwenden nach entsprechender Nutzen-Risiko-Bewertung durch den behandelnden Tierarzt.
Fortpflanzungsfähigkeit:
Die Unbedenklichkeit von Galliprant bei Zuchthunden ist nicht belegt. Nur anwenden nach
entsprechender Nutzen-Risiko-Bewertung durch den behandelnden Tierarzt.
Überdosierung (Symptome, Notfallmassnahmen, Gegenmittel):
Bei gesunden Hunden, die 9 Monate lang mit dem Wirkstoff in Galliprant behandelt wurden, wurden
bei täglicher Überdosierung mit 6 mg/kg bzw. 50 mg/kg Körpergewicht vorübergehend weich
geformter oder schleimiger, gelegentlich blutiger Kot sowie Erbrechen beobachtet, wobei diese
Erscheinungen schwach ausgeprägt waren.