Packungsbeilage Tierarzneimittel
6.
NEBENWIRKUNGEN
Es ist mit den für nicht-steroidale Entzündungshemmer typischen Nebenwirkungen wie
Appetitlosigkeit, Erbrechen, Durchfall, Blut im Kot (teerartiges Aussehen), Teilnahmslosigkeit und
Nierenversagen zu rechnen. In sehr seltenen Fällen wurde ein Anstieg der Leberenzyme berichtet.
Diese Nebenwirkungen treten in der Regel innerhalb der ersten Behandlungswoche auf und sind in
den meisten Fällen vorübergehend. Nach Abbruch der Behandlung klingen sie für gewöhnlich ab. In
sehr seltenen Fällen können sie schwerwiegend oder lebensbedrohlich sein.
Bei Auftreten von Nebenwirkungen ist die Behandlung abzubrechen und tierärztlicher Rat einzuholen.
Die Angaben zur Häufigkeit von Nebenwirkungen sind folgendermassen definiert:
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Sehr häufig (mehr als 1 von 10 behandelten Tieren zeigen Nebenwirkungen)
Häufig (mehr als 1 aber weniger als 10 von 100 behandelten Tieren)
Gelegentlich (mehr als 1 aber weniger als 10 von 1000 behandelten Tieren)
Selten (mehr als 1 aber weniger als 10 von 10'000 behandelten Tieren)
Sehr selten (weniger als 1 von 10'000 behandelten Tieren, einschliesslich Einzelfallberichte).
Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind,
beim behandelten Tier feststellen, oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat,
teilen Sie dies bitte Ihrem Tierarzt oder Apotheker mit.
7.
ZIELTIERART(EN)
Hund
8.
DOSIERUNG FÜR JEDE TIERART, ART UND DAUER DER ANWENDUNG
Loxicom® 1.5 mg/ml ad us. vet. ist mit dem Futter oder direkt in das Maul zu verabreichen.
Am ersten Tag der Behandlung wird eine einmalige Dosis von 0.2 mg Meloxicam pro kg
Körpergewicht (entsprechend 1.33 ml pro 10 kg Körpergewicht) verabreicht. Die Weiterbehandlung
erfolgt einmal täglich (alle 24 Stunden) bei einer Erhaltungsdosis von 0.1 mg pro kg Körpergewicht
(entsprechend 0.667 ml pro 10 kg Körpergewicht).
Unter Berücksichtigung der Unterschiedlichkeit der Schmerzen und Entzündungen bei chronischen
Erkrankungen des Bewegungsapparates kann die Dosierung bei einer Langzeitbehandlung auf die
tiefste individuelle Dosis angepasst werden, bei der eine Wirkung beobachtet wird.
Die Behandlungsdauer richtet sich nach dem klinischen Verlauf der Erkrankung. Eine klinische
Besserung soll normalerweise nach 3 - 4 Tagen Behandlung eingetreten sein. Ist nach 10 Tagen
keine klinische Besserung eingetreten, soll die Behandlung abgebrochen werden.
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