Die Anwendung von Robenacoxib bei trächtigen oder laktierenden Katzen oder zur Zucht
vorgesehenen Tieren ist nicht untersucht worden.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und andere Wechselwirkungen:
Onsior darf nicht zusammen mit anderen nichtsteroidalen Entzündungshemmern oder
Glukokortikoiden angewendet werden. Eine Vorbehandlung mit anderen entzündungshemmenden
Medikamenten kann zu zusätzlichen oder häufigeren Nebenwirkungen führen. Entsprechend sollte
vor der Behandlung mit Onsior eine behandlungsfreie Periode mit solchen Substanzen von
mindestens 24 Stunden eingehalten werden. Allerdings sollte der Tierarzt für die Wahl der
behandlungsfreien Periode die Eigenschaften des vorher eingesetzten Produktes berücksichtigen.
Eine gleichzeitige Behandlung mit Medikamenten, die eine Wirkung auf die Nierenfunktion haben, wie
z.B. Diuretika (harntreibende Mittel) oder Angiotensin Converting Enzym (ACE) Hemmer, sollte
klinisch durch den Tierarzt überwacht werden.
Die parallele Behandlung mit Substanzen, die für die Niere schädlich sein können, sollte vermieden
werden, da es zu einem erhöhten Risiko von Nierenschäden kommen kann.
Bei gleichzeitiger Anwendung von anderen Wirkstoffen, die einen hohen Proteinbindungsgrad haben,
können diese mit Robenacoxib um die Bindung konkurrieren, was zu Vergiftungserscheinungen
führen kann.
Überdosierung (Symptome, Notfallmassnahmen, Gegenmittel):
Bei gesunden, jungen 7 - 8 Monate alten Katzen wurde Robenacoxib (Onsior-Tabletten), das
6 Monate lang in Überdosierungen von bis zum 5-Fachen der empfohlenen Höchstdosis (2,4 mg,
7,2 mg, 12 mg Robenacoxib / kg Körpergewicht) über das Maul verabreicht wurde, gut vertragen.
Eine Verringerung der Körpergewichtszunahme wurde bei den behandelten Tieren beobachtet. In der
hohen Dosisgruppe waren die Nierengewichte vermindert und gelegentlich mit einer
vorübergehenden Veränderung von Nierengewebe verbunden, die aber nicht mit einer
Nierenfunktionsstörung einherging.
Eine wechselnde Anwendung von Onsior-Tabletten und Onsior-Injektionslösung führte bei 4 Monate
alten Katzen bei Überdosierungen bis zum 3-Fachen der empfohlenen Höchstdosis (2,4 mg, 4,8 mg,
7,2 mg Robenacoxib / kg oral und 2,0 mg, 4,0 mg und 6,0 mg Robenacoxib / kg subkutan) vereinzelt
zu einer dosisabhängigen Zunahme von Ödemen (Flüssigkeitsansammlung im Gewebe) an der
Injektionsstelle und zu einer minimalen bis leichten chronischen Entzündung des Unterhautgewebes.
Eine verminderte Herzfrequenz und eine entsprechend erhöhte Atemfrequenz wurden in