nächsten Erbrechen absorbiert wird. Deshalb ist es aus klinischer Sicht angebracht, als Initialtherapie
Cerenia Injektionslösung anzuwenden.
Maropitant wird in der Leber abgebaut und ist daher bei Tieren mit Lebererkrankungen nur unter
besonderer Vorsicht anzuwenden. Während einer Langzeitbehandlung sollte neben der
Überwachung auf jedwede andere Nebenwirkung die Leberfunktion sorgfältig überwacht werden, da
Maropitant während einer 14-tägigen Anwendungsdauer aufgrund einer Stoffwechselsättigung im
Körper anhäuft.
Cerenia sollte mit Vorsicht bei Tieren mit Herzproblemen angewendet werden, da der Wirkstoff
Maropitant eine Affinität zu den Kanälen der Calcium- und Kalium-Ionen hat.
Besondere Vorsichtsmassnahmen für die Anwenderin/den Anwender:
Personen mit einer bekannten Überempfindlichkeit gegenüber den Wirkstoff Maropitant sollten das
Tierarzneimittel mit Vorsicht handhaben.
Nach der Verabreichung Hände waschen. Der Wirkstoff Maropitant ist ein Neurokinin-1 (NK1)-
Rezeptor-Antagonist, welcher im Zentralnervensystem wirkt. Das Tierarzneimittel kann daher bei
versehentlicher Selbsteinnahme Übelkeit, Schwindel und Schläfrigkeit auslösen. Bei versehentlicher
Einnahme ist unverzüglich eine Ärztin/ein Arzt zu Rate zu ziehen und die Arzneimittelinformation oder
die Packung vorzuzeigen. In Laborstudien ist für Maropitant eine augenreizende Wirkung belegt
worden. Wenn das Präparat versehentlich ins Auge gelangt, ist das Auge mit reichlich Wasser
auszuspülen und eine Ärztin/ ein Arzt aufzusuchen.
Trächtigkeit und Laktation:
Die Unbedenklichkeit des Tierarzneimittels während Trächtigkeit und Laktation ist nicht belegt.
Nur anwenden nach entsprechender Nutzen-Risiko-Abwägung durch die behandelnde Tierärztin/den
behandelnden Tierarzt.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und andere Wechselwirkungen:
Cerenia sollte nicht gleichzeitig mit Medikamenten aus der Gruppe der Calcium-Kanal-Blocker, wie
Verapamil, angewendet werden, weil auch der Wirkstoff Maropitant eine Affinität zu Calcium-Kanälen
hat.
Maropitant hat eine starke Plasma-Proteinbindung und kann mit anderen Stoffen mit ebenfalls
ausgeprägter Bindung konkurrieren.
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