Für die Behandlung der atopischen Dermatitis kann das Auftragen von Cortavance bis zu 28 Tage
fortgeführt werden. Die Behandlung soll am Tag 14 durch einen Tierarzt überprüft werden. Der Hund
sollte regelmässig untersucht werden um zu prüfen, ob Anzeichen einer hormonellen Störung oder
einer Verdünnung der Haut aufgetreten sind, die durch Cortavance verursacht werden können. Bei
Krankheitszuständen, die eine erweiterte Behandlung erfordern, soll der verantwortliche Tierarzt die
Verwendung des Tierarzneimittels einer Nutzen-Risiko-Bewertung unterziehen und die Behandlung
neu bewerten.
Sobald die klinischen Anzeichen der atopischen Dermatitis zufriedenstellend unter Kontrolle gebracht
worden sind, soll der Tierarzt auf der Grundlage der Nutzen-Risiko Bewertung über eine die 28 Tage
hinausgehende Behandlungsdauer entscheiden. Die weitere Verabreichung kann täglich, jeden
zweiten Tag oder zweimal wöchentlich erfolgen. Der Tierarzt muss in regelmässigen Abständen eine
klinische Beurteilung durchführen und die Häufigkeit der Verabreichung an die erzielte klinische
Reaktion anpassen. Im Hinblick auf eine proaktive Therapie sollte die niedrigste effektive
Dosierungsfrequenz verwendet werden, um den Rückgang der klinischen Zeichen
aufrechtzuerhalten.
Behandelte Hunde sollten regelmässig untersucht und alternative Behandlungsmöglichkeiten geprüft
werden. Eine zusätzliche Behandlung (z.B. medikamentöse Shampoos, Fettsäurenzusätze) kann in
Erwägung gezogen werden, bevor das Dosierungsintervall reduziert wird.
9.
HINWEISE FÜR DIE RICHTIGE ANWENDUNG
Wird die Hauterkrankung durch Bakterien, Pilze oder Parasiten verursacht, müssen diese direkt mit
einem geeigneten Medikament behandelt werden.
Das Nutzen-Risiko-Verhältnis einer Behandlung muss in folgenden Fällen besonders sorgfältig
abgewogen werden:
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Bei Hunden mit Cushing Syndrom
Bei Hunden, die jünger als 7 Monate sind (mögliche Wachstumsverzögerung)
Bei längerer Therapiedauer
Bei der Behandlung von trächtigen und laktierenden Tieren
Bei einer Hautentzündung, welche grossflächig am Körper auftritt
Bei Hautentzündungen verursacht durch Bakterien, Pilze oder Parasiten (Ausnahme:
Hautentzündung aufgrund einer Flohallergie)
Die zu behandelnde Körperoberfläche sollte nicht grösser als 1/3 der Körperoberfläche des Hundes
sein. Dies entspricht z.B. der Fläche, die die Behandlung beider Flanken von der Wirbelsäule bis zur
Milchleiste einschliesslich Schultern und Hüften umfasst. Anderenfalls sollte die Anwendung nur nach
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