Packungsbeilage Tierarzneimittel
Stuten, Fohlen und Jährlinge. Bei Fohlen empfiehlt sich eine Erstbehandlung zwischen der 6. und 8.
Lebenswoche, anschliessend sollten die routinemässigen Wiederholungsbehandlungen entsprechend
des Infektionsdruckes durchgeführt werden.
10.
WARTEZEIT(EN)
Pferde und Esel: Essbare Gewebe: 14 Tage.
Nicht bei Stuten anwenden, deren Milch für den menschlichen Verzehr vorgesehen ist.
11.
BESONDERE LAGERUNGSHINWEISE
Arzneimittel unzugänglich für Kinder aufbewahren. Bei Raumtemperatur lagern (15°C – 25°C). Vor
Licht schützen. Sie dürfen das Tierarzneimittel nach dem auf dem Behältnis mit EXP angegebenen
Verfalldatum nicht mehr anwenden.
12.
BESONDERE WARNHINWEISE
Besondere Vorsichtsmassnahmen für die Anwendung bei Tieren:
Noromectin® Paste ad us. vet. ist nur zur Verabreichung an Pferde und Esel bestimmt und soll nicht
bei anderen Tierarten eingesetzt werden. Aufgrund möglicher individueller Ivermectin-
Unverträglichkeit muss Hunden und Katzen eine zufällige Einnahme des Arzneimittels (z.B. aus dem
Pferdemaul gefallene oder ausgespuckte Paste, Kontakt mit leeren oder abgebrochenen Injektoren)
verwehrt werden. Avermectine, wie der in diesem Tierarzneimittel enthaltene Wirkstoff Ivermectin,
können bei Hunden, insbesondere bei Collies, Bobtails und verwandten Rassen und Mischlingen
sowie bei Schildkröten zum Tod führen.
Besondere Vorsichtsmassnahmen für den Anwender:
Während der Anwendung weder rauchen noch essen. Nach der Anwendung Hände waschen.
Augenkontakt vermeiden.
Trächtigkeit und Laktation:
Noromectin® Paste ad us. vet. kann in jedem Trächtigkeitsstadium verabreicht werden. Ivermectin
geht leicht in die Milch über. Bei der Verabreichung an laktierende Tiere könnten Reste von
Ivermectin in der Muttermilch vorhanden sein. Es liegen keine Studien über den Einfluss der
Aufnahme solcher Milch auf die Entwicklung von neugeborenen Fohlen vor.
Nicht anwenden bei Stuten, deren Milch für den menschlichen Verzehr bestimmt ist.
Überdosierung (Symptome, Notfallmassnahmen, Gegenmittel):
Für dieses Tierarzneimittel gibt es keine Untersuchungen zu Überdosierungen. Allfällige Folgen sind
symptomatisch zu therapieren.
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