Zu häufige und wiederholte Anwendung von Entwurmungsmitteln einer Substanzklasse über
einen längeren Zeitraum.
Unterdosierung, verursacht durch Unterschätzung des Körpergewichts, falsche Verabreichung
des Tierarzneimittels oder durch mangelhafte Einstellung der Dosiervorrichtung.
Bei Verdacht auf eine Resistenz gegenüber dem Entwurmungsmittel sollten weiterführende
Untersuchungen unter Verwendung geeigneter Tests (z.B. Eizahlreduktionstest) durchgeführt
werden. Falls die Testergebnisse deutlich auf die Resistenz gegenüber einem bestimmten
Entwurmungsmittel hinweisen, sollte ein Entwurmungsmittel aus einer anderen Substanzklasse und
mit unterschiedlichem Wirkungsmechanismus Verwendung finden.
Über Resistenz des Pferdespulwurms (Parascaris equorum) gegenüber Ivermectin (ein Avermectin)
wurde aus etlichen Ländern einschliesslich der EU berichtet. Daher sollte sich auf nationaler Ebene
(regional, betrieblich) die Anwendung dieses Tierarzneimittels auf epidemiologische Erhebungen zur
Empfindlichkeit von Fadenwürmern, sowie Expertenempfehlungen zur Eindämmung weiterer
Resistenzen gegenüber Entwurmungsmitteln stützen.
Bei Fohlen, die unter 2 Monate alt sind, ist ein Befall mit Bandwürmern unwahrscheinlich.
Daher wird eine Behandlung mit Equimax Paste bei weniger als 2 Monate alten Fohlen nicht als
notwendig erachtet.
Besondere Vorsichtsmassnahmen für die Anwendung bei Tieren:
Um Überdosierungen zu vermeiden, sollten Körpergewicht und Dosierung vor der Behandlung genau
festgelegt werden.
Aufgrund möglicher individueller Ivermectin-Unverträglichkeit muss Hunden und Katzen eine zufällige
Einnahme des Arzneimittels (z.B. aus dem Pferdemaul gefallene oder ausgespuckte Paste, Kontakt
mit leeren oder angebrochenen Applikatoren) verwehrt werden.
Besondere Vorsichtsmassnahmen für den Anwender:
Arzneimittel unzugänglich für Kinder aufbewahren. Nach Gebrauch Hände waschen. Während der
Anwendung nicht rauchen, trinken oder essen.
Bei versehentlicher Einnahme ist unverzüglich ein Arzt zu Rate zu ziehen und die Packungsbeilage
oder das Etikett vorzuzeigen.
Trächtigkeit und Laktation:
Sicherheitsstudien belegen, dass Equimax Paste an trächtige und laktierende Stuten verabreicht
werden kann.
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