12.
BESONDERE WARNHINWEISE
Besondere Warnhinweise für jede Zieltierart:
Es liegen keine Erfahrungen zur Wirksamkeit und Verträglichkeit von Clomicalm bei Hunden mit
einem Gewicht unter 1,25 kg oder jünger als 6 Monate vor.
Besondere Vorsichtsmassnahmen für die Anwendung bei Tieren:
Aufgrund der bekannten Wirkungsweise wird empfohlen, Clomicalm bei Hunden mit
Herzrhythmusstörungen (Arrhythmien), Anfallsleiden (Epilepsie) und grünem Star
(Engwinkelglaukom) nur mit Vorsicht einzusetzen. Die Sicherheit von Clomicalm wurde nicht
etabliert in Hunden, die zur Zucht vorgesehen sind. Der Einsatz von Clomicalm kann bei diesen
Tieren nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung durch die Tierärztin / den Tierarzt empfohlen
werden. Da die Tabletten aromatisiert sind, besteht die Gefahr, dass Hunde und Katzen die
Tabletten gezielt aufsuchen und übermässig aufnehmen. Aus diesem Grund ist das Präparat für
Tiere unerreichbar aufzubewahren.
Besondere Vorsichtsmassnahmen für die Anwenderin / den Anwender:
Bei Kindern sollte die versehentliche Einnahme als bedenklich angesehen werden. Ein spezifisches
Antidot ist nicht bekannt. Bei versehentlicher Einnahme ist unverzüglich eine Ärztin / ein Arzt zu Rate
zu ziehen und die Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen. Überdosierung führt beim
Menschen zu anticholinergen Wirkungen. Ausserdem können das Zentralnervensystem und das
Herz-Kreislauf-System betroffen sein. Menschen mit bekannter Überempfindlichkeit gegen
Clomipramin sollten das Medikament nur mit Vorsicht verabreichen.
Trächtigkeit und Laktation:
Die Unbedenklichkeit des Tierarzneimittels während der Trächtigkeit und der Laktation ist nicht
belegt.
Trächtigkeit:
Laborstudien bei Mäusen und Ratten wiesen auf embryotoxische Effekte hin.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und andere Wechselwirkungen:
In den klinischen Studien traten keine unerwünschten Wirkungen auf, wenn Clomicalm zusammen
mit verschiedenen Antibiotika, Vakzinen, Antiparasitika und Arzneimitteln mit Wirkung auf das
zentrale Nervensystem verabreicht wurde. Clomicalm kann die Effekte zentral dämpfender
Substanzen wie z.B. Barbiturate verstärken. Clomicalm soll nicht in Kombination mit Mono-amino-
Oxidase-Hemmern angewendet werden, oder binnen 14 Tagen nach Beendigung der Therapie mit
Mono-amino-Oxidase-Hemmern.
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