Eimeria spp.
Empfohlene Antiparasitika
-
- Anwendung / Dosierung: 20 mg/kg KGW, p.o., einmalig
-
- Anwendung / Dosierung: 1 mg/kg KGW, p.o., einmalig
Bitte beachten Sie die jeweiligen Hinweise zu den besonderen Vorsichtsmassnahmen für die Entsorgung nicht verwendeter Tierarzneimittel oder bei der Anwendung entstehender Abfälle in der Arzneimittelinformation des verwendeten Präparates.
Weitere Massnahmen
- Reinigung der kontaminierten Stallungen mit einem Dampfstrahlgerät und anschliessende Desinfektion mit einem passenden Desinfektionsmittel sind essenziell, um die Oozystenzahl zu reduzieren und eine Reinfektion zu verhindern. Zur Abtötung der widerstandsfähigen Oozysten sind Desinfektionsmittel mit Phenolderivaten wie Methylphenol oder Chlorkresol auf dem Markt.
- Zusätzlich können auch Antibiotika aus der Gruppe der Sulfonamide (z.B. Sulfadimidin, Sulfamethoxypyridazin) verabreicht werden. Ihre Wirksamkeit gegen Eimeria spp. ist gering. Daher werden Sulfonamide häufiger zur Therapie bakterieller Begleitinfektionen eingesetzt.
- Prophylaxe
- Allgemein hilft eine gute Betriebshygiene (saubere Stallungen mit trockener Einstreu, sauberes Trinkwasser, getrennte Stallungen für Jungtiere unterschiedlichen Alters) den Infektionsdruck zu senken.
Resistenz-Situation
- Resistenzen von Eimeria spp. gegen Toltrazuril sind bekannt und im Jahre 2018 in Norwegen auf einigen Schafbetrieben belegt worden.